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FH Lausitz verlieh Gottlob-Schumann-Preis 2006

25.11.2006 - (idw) Fachhochschule Lausitz

Im Rahmen ihrer 6. Wissenschaftstage verlieh die Fachhochschule Lausitz den Gottlob-Schumann-Preis, mit dem sie alljährlich Absolventen für herausragende Diplomarbeiten auszeichnet.

Der Vizepräsident für Forschung und Technologietransfer, Prof. Dr. Günter H. Schulz, überreichte den Preis am 20. November 2006 während der feierlichen Eröffnung der Wissenschaftstage im Konservatorium Cottbus und hob in seiner Ansprache die Leistungen der Preisträger hervor.

Mit dem Gottlob-Schumann-Preis 2006 wurde die Absolventin Doreen Walter aus dem Studiengang Sozialarbeit/Sozialpädagogik für ihre Arbeit zu dem hoch aktuellen Thema "Die Alkoholembryopathie und ihre Bedeutung für die Sozialarbeit" ausgezeichnet. Betreuer war Prof. Dr. Paul Hein. Die Alkoholembryopathie ist ein spezifisches Fehlbildungssyndrom, das auf die mütterliche Alkoholkrankheit beziehungsweise auf Alkoholmissbrauch der Mutter während der Schwangerschaft zurückzuführen ist, sich unter anderem in körperlichen Missbildungen und geistig-intellektuellen Defiziten äußert. Allein in Deutschland sind davon jährlich etwa 2.200 Kinder betroffen. Die Preisträgerin arbeitet heute beim Sozialen Dienst Hoyerswerda.

Hohen regionalen Bezug hat die Arbeit des ebenfalls mit dem Gottlob-Schumann-Preis ausgezeichnete Absolventen Christian Kubsch aus dem mit dem Unternehmen Vattenfall an der Hochschule etablierten dualen Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen zum Thema "Funktionsanpassung des fahrbaren Trafohauses an der Abraumförderbrücke Reichwalde". Betreuer war Prof. Dr. Peter Biegel. Die Wiederinbetriebnahme der 1999 stillgelegten Abraumförderbrücke F60 Nr. 35 im Tagebau Reichwalde, die im Jahr 2010 erfolgen soll, erfordert den Neuaufbau des fahrbaren Verbandes auf der Hauptarbeitsebene. Die Arbeit des bei Vattenfall beschäftigten Preisträgers stellt eine sehr interessante Kombination aus wirtschaftlicher Betrachtung und technischen Lösungsansätzen dar. Bereits im Juli 2006 wurde mit den Umbauarbeiten begonnen.

Mit dem Preis zu Ehren des Generaldirektors der Ilse Bergbau AG, Kommerzienrat Dr. Gottlob Schumann (1860-1929), erinnert die Fachhochschule an eine Persönlichkeit, die mit ihrem Wirken zum Begründer des wirtschaftlichen Aufschwungs in der Lausitz wurde.

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