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Hohe Behandlungsqualität erhalten

28.11.2006 - (idw) Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Professor Dr. Dieter Körholz, Direktor der Universitätsklinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, ist zum stellvertretenden Vorsitzenden der Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie (GPOH) gewählt worden. Er will sich besonders für den Erhalt der hohen Behandlungsqualität krebskranker Kinder einsetzen. In der Gesellschaft arbeiten Ärzte, Wissenschaftler, Pflegende und Psychologen aus Deutschland zusammen in der Erforschung, Diagnose, Behandlung und Nachsorge von bösartigen Krebserkrankungen und Blutkrankheiten bei Kindern und Jugendlichen. Die GPOH hat etwa 800 Mitglieder und fördert den wissenschaftlichen Austausch und die Forschungskooperation. Den größten Arbeitsbereich stellen die Therapieoptimierungsstudien dar. In Halle sind zwei davon angesiedelt: für Hodkin-Lymphom- und Glioblastom-Patienten. Hier wird die Behandlung der betroffenen Kinder und Jugendlichen aus Deutschland und einigen europäischen Ländern koordiniert. Das Universitätsklinikum Halle ist damit die einzige Einrichtung in Ostdeutschland, an der zwei Studienzentralen angesiedelt sind.

"Ich möchte mich besonders für den Erhalt der guten Behandlungssituation krebskranker Kinder in Deutschland einsetzten", erklärt der Kinderonkologe. In einem Offenen Brief an den Präsidenten der Bundesärztekammer, Professor Jörg-Friedrich Hoppe, beklagte Professor Körholz bereits die hohen Kosten für die rechtliche Absicherung klinischer Kosten. Mehr als drei Millionen Euro an Spendemitteln müssten gesammelt werden, um verschiedene Gebühren etwa an Ethikkommissionen und Regierungspräsidien zu zahlen. Krebskranke Kinder werden in Deutschland nahezu ausschließlich im Rahmen von Studien versorgt. Damit sollen diese Patienten das für sie optimale Gesamtbehandlungskonzept erfahren.

Kontakt:
Jens Müller
Pressesprecher
Universitätsklinikum der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Tel.: 0345-557 1032
E-Mail: jens.mueller@medizin.uni-halle.de

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