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2.000 Euro für Diplomarbeiten mit Praxisnähe

29.11.2006 - (idw) Fachhochschule Bochum

HDI und FH Bochum küren zwei Preisträger für den Transferpreis Wirtschaft 2006 Gleich zwei preiswürdige Abschlussarbeiten zeich-nen die Fachhochschule Bochum und die HDI Versicherungen mit dem Transferpreis Wirtschaft 2006 aus. Um der Qualität der Arbeiten gerecht zu werden, wurde das Preisgeld einmalig von 1.500 auf 2.000 Euro aufgestockt. Frank Bandemer von den HDI Versicherungen überreichte am 28. November die Preisurkunden in der FH Bochum an Sina Lercher und Alexander Holubars.
Wirtschafts- und Politikmagazine veröffentlichen häufig Städterankings, die die Qualität von Städten als Wirtschaftsstandort vergleichend beurteilen. Sie bestehen vor allem aus eindimensionalen Ranglisten, in denen einzelne Standortfaktoren, wie bspw. Immobilienpreise oder die Kooperationsbereitschaft von städtischen Wirtschaftsförderungen, zu einem einzigen Durchschnittswert zusammengefasst werden. Am Ende steht eine zumeist medienwirksam ausgerufene "Hitliste der Städte" oder gar "Deutschlands bester Standort".

In seiner Masterarbeit "Städterankings - Anforderungen, Umsetzung, Relevanz", die von Prof. Dr. Dieter Hecht betreut wurde und in Zusammenarbeit mit dem Ruhr-Forschungsinstitut für Innovations- und Strukturpolitik (RUFIS), der Bochumer Wirtschaftsförderung und der Bochumer IHK entstand, ist Alexander Holubars dem Wert und der Qualität von Städterankings auf den Grund gegangen. Im Mittelpunkt standen methodische Fragen, die Wahrnehmung und Akzeptanz von Städterankings sowie die Auswirkungen der Rankings auf konkrete Unternehmensentscheidungen. Es stellte sich heraus, dass nur etwa ein Drittel der befragten Unternehmer entsprechende Veröffentlichungen regelmäßig wahrnehmen. Dabei können die Leser die verwendeten Methoden und Systematiken für die Rankings nicht immer nachvollziehen. Je transparenter das Ranking, um so glaubwürdiger wird es eingeschätzt. Dabei nutzen Unternehmen Ranglisten durchaus als Entscheidungsorientierung, auch wenn harte Standortfaktoren wie Grundstückspreise und Steuern ihnen wichtiger sind.

Ebenfalls mit dem Transferpreis Wirtschaft diesen Jahres ausgezeichnet wurde die Diplomarbeit "Vertriebskostenanalyse nach Vertriebskanälen unter Nutzung von Methodiken der Prozesskosten-Analyse" von Sina Lercher. Darin hat die Diplom-Kauffrau für die Siemens AG der Region Ruhr ein Konzept entwickelt und eingeführt , das mittels Kostenanalyse nach Vertriebskanälen Aufschluss über mögliche Schwachstellen eines Mehrkanalsystems (Einsatz unterschiedlicher Absatzmittler) geben kann und dazu den Personalaufwand pro Kanal ermittelt.
Weitere Informationen: http://www.bochum.ihk.de/website/tpl/article_view.php?folder_default_netfolderID=10290&article_default_id=30623&ref=search&mstart=&suchwort=St%E4dteranking&archiv=0 - Beschreibung der Masterarbeit von Alexander Holubars
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