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Bamberger Universitätssport in Bayern spitze

04.12.2006 - (idw) Otto-Friedrich-Universität Bamberg

Nicht nur im Basketball nimmt Bamberg in Bayern eine Spitzenposition ein, sondern auch im universitären Sport. Einer aktuellen Umfrage zu Folge ist die Otto-Friedrich-Universität Bamberg jene Hochschule in Bayern, die den höchsten Prozentsatz an Teilnehmern am Allgemeinen Hochschulsport im Vergleich zur Gesamtstudierendenzahl hat. Annähend ein Drittel aller Studierenden besuchen Sportkurse, die vom Universitätssportzentrum angeboten werden.

Nach der Ernennung der Universität Bamberg zur "Partnerhochschule des Spitzensports" im Jahre 2005 - dem Projekt sind mittlerweile 7 nationale Spitzenathleten beigetreten - ist die Spitzenposition im Allgemeinen Hochschulsport ein neuerlicher Imagegewinn und profilbildender Faktor für die Universität Bamberg. Dabei sind die vorhandenen Sportanlagen in der Feldkirchenstraße und im Volkspark alles andere als zukunftstauglich. Doch gerade die mehr als prekäre Hallenbadsituation in Bamberg gibt Anlass zur Sorge. Die Tatsache, dass die sportdidaktische Lehramtsausbildung im Schwimmen im Hallenbad in Heiligenstadt (!) stattfinden muss, da in Bamberg keine Schwimmbadkapazitäten frei sind, und die Studierenden allwöchentlich zu langen Fahrstrecken gezwungen sind, ist auf Dauer nicht tragbar. Und auch im Hochschulsport können keine Schwimmstunden oder Kurse wie Aqua-Gymnastik etc., die häufig nachgefragt werden, angeboten werden.

Umso erfreulicher ist es, dass gerade in den vergangenen vier Jahren das andere Kursangebot im Allgemeinen Hochschulsport fast verdoppelt wurde und derzeit in mehr als 60 Sportkursen mehr als 3000 Studierende, Dozenten und Bedienstete der Universität aktiv sind. Dabei erfreuen sich vor allem die gesundheits- und fitnessorientierten Kurse wie Aerobic, body-toning, Rückenschule, progressive Muskelrelaxation etc., die gezielt eine Work-Life-Balance anstreben, wachsender Beliebtheit. Doch auch "exotische Sportarten" wie orientalischer Tanz, Bogenschießen, Streetdance und Hip Hop u.v.m. werden neben den traditionellen Sportarten angeboten. Aus Letzteren generieren sich bisweilen Auswahlmannschaften, die die Universität Bamberg mit teilweise beachtlichen Erfolgen bei bayerischen und deutschen Hochschulmeisterschaften vertreten.

Der enorme organisatorische Aufwand wird vom Universitätssportzentrum geschultert. Gerade in den letzten Jahren wurde sowohl die sportdidaktische Lehramtsausbildung ausgeweitet, Kooperationen mit externen Organisationen wie Wirtschaftunternehmen und Verbänden angebahnt, als auch die sportwissenschaftliche Forschung vorangetrieben. Umso dringlicher ist es, dass der überaus misslichen Schwimmbadsituation mit einem zukunftstauglichen Konzept begegnet wird.

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