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Bundesweite HRK-Tagung der Bologna-Koordinatoren an Katholischer Universität

07.12.2006 - (idw) Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt

Die Service-Stelle Bologna der Hochschulrektorenkonferenz HRK veranstaltet am 14. und 15. Dezember 2006 eine bundesweite Fachtagung für die Bologna-Koordinatoren deutscher Universitäten und Fachhochschulen an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU). Die Teilnehmer werden unter anderem vom HRK-Vizepräsidenten für Planung und Organisation, Prof. Dr. Klaus Dicke, begrüßt werden. Ziel des europaweiten Bologna-Prozesses ist nicht nur die Angleichung von Studienabschlüssen und die Förderung von Mobilität der Studierenden und Lehrenden. Mit Bologna vollzieht sich auch ein Perspektivenwechsel, der unter anderem Thema der Tagung sein wird: Während Studienprogramme bislang vor allem über Studieninhalte, Zulassungskriterien und Studiendauer beschrieben wurden, sollen nun Qualifikationsrahmen die Sicht um die Zeit nach dem Studium ergänzen: Welches Wissen und welches Können soll ein Absolvent erworben haben, wenn er die Universität verlässt? Im Herbst 2003 verabschiedeten die europäischen Bildungsminister einen Qualifikationsrahmen auf EU-Ebene; ein nationaler Qualifikationsrahmen wurde im vergangenen Jahr von Kultusministerkonferenz, Hochschulrektorenkonferenz und Bundesbildungsministerium verabschiedet. Im Rahmen der Eichstätter Tagung wird sich eine Arbeitsgruppe mit dem ersten deutschen fachspezifischen Qualifikationsrahmen beschäftigen, der unter Federführung der Fakultät für Soziale Arbeit an der KU entwickelt wurde.

Zudem beschäftigen sich die Bologna-Koordinatoren im Rahmen der Tagung mit der so genannten Workload-Ermittlung von Studierenden. Diese erhalten für den Besuch von Lehrveranstaltungen so genannte Kreditpunkte. Bei der Vergabe der Punkte ist der Arbeitsaufwand für Vor- und Nachbereitung (Workload) zu ermitteln. Dazu soll in einer weiteren Arbeitsgruppe der Frage nachgegangen werden, wie sich die studentische Arbeitsbelastung empirisch bestimmen lässt.

Weiteres Thema der Tagung wird der Einfluss des Bologna-Prozesses auf die Abläufe in Studierenden- und Prüfungsverwaltung sowie bezogen auf die Raumplanung sein. Hierzu sollen konkrete Lösungsmodelle vorgestellt werden.

Das komplette Programm der Tagung findet sich im Veranstaltungskalender der KU unter http://www.ku-eichstaett.de.

Hinweis an Medienvertreter: Gelegenheit zu Interviews mit Dr. Peter Zervakis (Leiter der Bologna-Projekte bei der HRK) und Stefan Bienefeld (Projektreferent in der Service-Stelle Bologna der HRK) gibt es am Donnerstag, 14. Dezember, ab 16 Uhr im Foyer der Aula (Kollegiengebäude I/Bau D, Ostenstraße 26, Eichstätt). Sollten Sie Gelegenheit haben, diesen Termin wahrzunehmen, wären wir für eine kurze Bestätigung an pressestelle@ku-eichstaett.de dankbar.

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