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Frauen-Power am Bayreuther Geo-Institut festigt Ruf als internationale Ausbildungsstätte

11.12.2006 - (idw) Universität Bayreuth

Unter dem Schirm der Marie Curie-Programme wurde am Bayerische Geoinstitut (BGI) der Universität Bayreuth ein von der Europäischen Union gefördertes Projekt zur interdisziplinären Ausbildung von Doktoranden auf den Gebieten Mineralogie, Geochemie, Geophysik und Mineralphysik gestartet. Das BGI festigt damit seinen Ruf als internationale Ausbildungs- und Forschungsstätte. immerhin 40 Bewerbungen aus dem Ausland auf drei Vollzeit-Doktoranden Stellen wurden registriert. Und: Vier der bisher sechs benannten Stipendiaten sind Frauen. Bayreuth (UBT). Das Bayerische Geoinstitut festigt seinen Ruf als internationale Ausbildungsstätte für Doktoranden auf dem Gebiet der vielschichtigen Geo-Materieforschung. Unter dem Schirm der Marie Curie-Programme wurde ein von der Europäischen Union gefördertes Projekt zur interdisziplinären Ausbildung von Doktoranden auf den Gebieten Mineralogie, Geochemie, Geophysik und Mineralphysik gestartet. Die wissenschaftliche Leitung des mit dem Kurznamen bezeichneten Projekt Atomic to Global unterliegt Dr. Catherine McCammon, Akademische Oberrätin am Bayerischen Geoinstitut.
Als Teilnehmer in diesem Programm werden nicht nur Nachwuchswissenschaftler aus dem europäischen Ausland angesprochen. Die Forschungsarbeiten über physikalische und chemische Eigenschaften der Erdmaterie sollen auch darüber Auskunft geben, wie von Strukturen und Prozessen im sehr kleinen (atomaren) Maßstab auf Gesamteigenschaften und globale Abläufe geschlossen werden kann. Im Rahmen ihrer Ausbildung in Bayreuth werden die Kandidaten eng mit den erfahrenen Forschern am Geoinstitut zusammenarbeiten, ihre Kenntnisse in Kursen und Seminaren vertiefen sowie eigene Forschungsergebnisse durch die aktive Teilnahme an nationalen und internationalen Konferenzen weitergeben.
Das Ausbildungsprogramm hat eine Laufzeit von vier Jahren und wird Ende 2009 abgeschlossen sein. Das Gesamtbudget liegt bei ¤ 650.000. Für die drei verfügbaren Vollzeit-Doktorandenstellen gab es schon 40 Bewerbungen aus dem Ausland. Bisher wurden zwei Bewerber (aus Italien und China) aufgenommen. Weitere vier Kurzzeit-Stipendien wurden an Nachwuchswissenschaftler aus Russland, Frankreich, England und Neuseeland vergeben, die damit ihre Studien im Rahmen ihrer Doktorarbeiten durch einen 3- bis 12-monatigen Aufenthalt in Bayreuth vertiefen können.
Die Forschungsansätze der Jungforscher reichen von experimentellen Arbeiten im Labor bis zu Modellrechungen am Computer, um weiteren Rätseln der Hochdruck-Eigenschaften von Mineralen des Erdinneren auf die Spur zu kommen.
Bemerkenswert ist der hohe Frauenanteil unter den hochqualifizierten Kandidaten. Vier der sechs bisher benannten Stipendiaten sind weiblich und tragen damit erheblich zur Steigerung des Anteils von Frauen in der Forschung bei.

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