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Die DGU informiert: BMBF und DFG unterstützen unfallchirurgisch-orthopädische Forschung

23.12.2006 - (idw) Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie e.V.

Die unfallchirurgische Forschung wird bis 2010 maßgeblich vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert. Erstmalig sind spezielle Themen aus der Unfallchirurgie/Orthopädie Inhalt eines DFG-Sonderforschungsbereiches und zentrales Element bei einer Großmaßnahme des BMBF geworden. An der Charité Berlin wurde für die Jahre 2007 bis 2010 ein Sonderforschungsbereich mit dem Thema "Biomechanik und Biologie der muskuloskeletalen Regeneration - von der Funktion zur gesteuerten Geweberegeneration" eingerichtet. Außerdem gründen die Universitätsmedizin der Charité und die Helmholtz-Gesellschaft ein vom BMBF gefördertes Exzellenz-Cluster namens Berlin Brandenburg Center for Regenerative Therapies (BBCRT).

Die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) versteht diese besondere Förderung unfallchirurgisch/orthopädischer patientenbezogener Grundlagenforschung als Beweis der Excellenz der Berliner Forschungseinrichtungen. "Endlich reagiert die staatliche Wissenschaftsförderung auf die medizinischen Herausforderungen auch für die Versorgung von altersbedingten Erkrankungen und Verletzungen der Knochen und Gelenke", erklärte Hartmut Siebert, Generalsekretär der DGU. Mit diesen beiden Projekten, so Siebert weiter, wird es gelingen, die Versorgung von Verletzten mit Frakturen, aber auch von Patienten mit Gelenkschäden nachhaltig zu verbessern.
Er dankte insbesondere Georg Duda, Leiter des Muskuloskeletal Research Centers Berlin und Norbert Haas, Direktor des Zentrums für Muskuloskeletale Chirurgie, - beide Charité Berlin -, für Ihren langjährigen Einsatz auf diesem Gebiet, der nun mit der Bewilligung der Mittel und Einrichtung des SFB belohnt wurde.

Die Arbeiten des BBCRT werden sich zu etwa einem Drittel auf den Bewegungsapparat konzentrieren. Ziel ist die Stimulation der körpereigenen Regeneration. Hierfür werden Wissenschaftler beider Institutionen zusammen mit über 20 neuen Forschergruppen interdisziplinär die Möglichkeiten der regenerativen Medizin erforschen und Anwendungen erproben. Das BBCRT wird mit insgesamt 45 Millionen Euro unterstützt, davon allein 15 Millionen vom BMBF.

Der SFB 760 ist gänzlich auf die Knochendefektheilung ausgerichtet. Ziel der beteiligten Wissenschaftler ist es, die grundlegenden Mechanismen zu verstehen, die bei der Heilung von Kochen eine Rolle spielen. Dabei kombinieren sie Erkenntnisse aus Chirurgie, Genetik und Molekularbiologie mit Wissen aus der Polymer-Chemie oder der experimentellen Messtechnik. "Wenn wir begreifen, wie sich ein Knochen selbst regeneriert, könnten wir Heilungsprozesse beeinflussen", erklärte der Sprecher des SFB, Georg Duda.
Weitere Informationen: http://www.dgu-online.de - weitere Informationen
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