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Informationsaustausch zwischen Gymnasien und Universität

23.12.2006 - (idw) Universität Trier

Universitätsleitung hatte Schulleiter der regionalen Gymnasien eingeladen - Schwerpunktthema war die Umsetzung der BA/MA-Studiengänge

Universitätspräsident Prof. Dr. Peter Schwenkmezger hatte die Schulleiter und -leiterinnen der Gymnasien aus Stadt und Region im Dezember eingeladen: "Damit soll die gute Zusammenarbeit zwischen Schulen und Universität fortgesetzt werden", so der Präsident in seiner Begrüßung. Nahezu alle eingeladenen Schulleiter waren der Einladung gefolgt. Hauptthema der Gesprächsrunde war die Umstellung der BA/MA-Studiengänge in den Fächern der Universität Trier und die damit verbundenen Auswirkungen auf die Übergangsregelungen vom Gymnasium zur Universität. Der gegenseitige Informationsbedarf und -austausch war umfassend, denn mit der Einführung der BA/MA-Studiengänge wird eine intensivere Zusammenarbeit zwischen den Fächern, des Zentrums für Lehrerbildung und den Schulen notwendig sein; nicht zuletzt auf Grund der Vielzahl von Praktika, die Lehramtskandidaten künftig absolvieren müssen.

Guido Käsgen, Leiter der Abteilung II, informierte über den Zeitplan und den Start der BA/MA-Studiengänge im Wintersemester 2007/2008 in den Fachbereichen IV und VI. Alle anderen Fächer/Fachbereiche sowie die Lehramtstudienfächer werden im Wintersemester 2008/2009 auf die BA/MA-Studiengänge umgestellt. Eine Tabelle mit dem Studienangebot wird demnächst im Netz stehen, so Käsgen.

Zu der Umsetzung der BA/MA-Studiengänge gab es einen regen Gedankenaustausch. Hier ging es um die Regelung von Praktika für die Lehramtskandidaten, die künftige Zusammenarbeit in dieser Hinsicht zwischen Universität und Schulen sowie die Übergangsregelungen von den derzeitigen Studiengängen hin zu den BA/MA-Studiengängen.
Die Universitätsleitung betonte, dass die Studierenden in den alten Studiengängen wie Diplom, Magister, Staatsexamen diese Abschlüsse garantiert zu Ende führen können. Ab Wintersemester 2007/2008 werden mit der Einführung der BA/MA-Studiengänge in den entsprechenden Fächern keine Neueinschreibungen für die alten Abschlüsse mehr vorgenommen.

Informationen gab es auch über die künftigen Zulassungsbeschränkungen und Bewerbungsverfahren. Hier gibt es zunächst keine Veränderungen zum Vorjahr. "Die Besten", d.h. diejenigen mit der besten Durchschnittsnote im Abitur werden zuerst aufgenommen. Die Erfahrungen belegten, dass die Abiturnote der "beste Prädiktor fürs Studium" ist, berichtete der Präsident.

Ein weiteres Thema waren die ersten Erfahrungen mit Frühstudierenden an der Universität. Die Universität hat derzeit etwa 12 Frühstudierende, die sich auf verschiedene Fächer verteilen. Das sind besonders begabte Schüler, die bereits vor dem Abitur ein sogenanntes Frühstudium in der Universität aufnehmen. Sie besuchen reguläre Lehrveranstaltungen, können Leistungsnachweise erwerben und Prüfungen ablegen, die bei einem späteren Studium anerkannt werden.

Auslandsaufenthalte während des Studiums sollten im Hinblick auf die künftigen BA/MA-Abschlüsse unbedingt eingeplant werden, erklärte der Präsident, auch wenn das straffe Programm der neuen Studiengänge wenig Zeit lässt. Bestimmte Module, die in anderen europäischen Ländern erworben werden, sollen dann in Deutschland anerkannt werden und umgekehrt.


"Als Plus für die BA/MA-Studiengänge erhofft man sich insgesamt, dass die derzeit hohe Abbruchquote der Studierenden sich verringert", mit diesem positiven Aspekt beendete Präsident Schwenkmezger die Gesprächsrunde.

Weitere Informationen sind im Internet abrufbar auf den Seiten:
http://www.uni-trier.de/kiosk/studentensekretariat/index.html

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