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"Dialektik der Säkularisierung": Prominent besetztes Symposion an der RUB

09.01.2007 - (idw) Ruhr-Universität Bochum

Was hält eine Gesellschaft noch zusammen, nachdem Religion, zumindest in Westeuropa, diese Funktion immer mehr verliert? Ist es vielleicht doch die diskutierte Leitkultur? Mit solchen zentralen gesellschaftlichen Fragen befasst sich das hochkarätig und mit Prominenz aus Wissenschaft und Gesellschaft besetzte Symposion "Dialektik der Säkularisierung" am 10. und 11. Februar 2007 in der Ruhr-Universität Bochum. Bochum, 09.01.2007
Nr. 10

"Dialektik der Säkularisierung"
Werte für die Zukunft oder Zukunft ohne Werte
Prominent besetztes Symposion an der RUB

Was hält eine Gesellschaft noch zusammen, nachdem Religion, zumindest in Westeuropa, diese Funktion immer mehr verliert? Ist es vielleicht doch die diskutierte Leitkultur? Mit solchen zentralen gesellschaftlichen Fragen befasst sich das hochkarätig und mit Prominenz aus Wissenschaft und Gesellschaft besetzte Symposion "Dialektik der Säkularisierung" (10. und 11. Februar 2007 - Veranstaltungszentrum der Ruhr-Universität Bochum), für das Bundestagspräsident Dr. Norbert Lammert die Schirmherrschaft übernommen hat. Das Symposion findet statt im Kontext des Forschungsverbunds "Religion und Säkularisierung", mit dem sich die Ruhr-Uni auch um ein Forschungscluster in der zweiten Runde der Exzellenzinitiative von Bund und Ländern bewirbt. Die Veranstaltungsorganisation hat Prof. Dr. Walter Schweidler (Institut für Philosophie) übernommen.

Prominenz in Bochum

"Gibt es eine Leitkultur?" fragen Schirmherr Dr. Norbert Lammert und der frühere Kulturstaatsminister Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin (München), nachdem der Vizepräsident des Bundesverfassungsgerichts Winfried Hassemer und Prof. Christian Hillgruber (Bonn) über "Unabstimmbares in der Demokratie" referiert haben. Die Philosophen Prof. Peter Sloterdijk (Karlsruhe) und Prof. Robert Spaemann (München) diskutieren über die Frage "Gibt es eine 'postsäkuläre' Gesellschaft?"

Europa zwischen Laizismus und Islam

Der zweite Tag ist in fünf Workshops gegliedert, die parallel stattfinden. Die Themen: "Laizismus und Religion in europäischer Perspektive", "Menschenwürde und Säkularisierung", "Säkularisierung und Religion in anthropologischer Perspektive", "Das 'alte' und das 'neue' Europa und die Perspektive der Säkularisierung" und "Islam und Säkularisierung". In den Workshops zählen zu den Hauptreferenten unter anderem Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz (Dresden), Detlef Horster (Hannover), Roberto de Mattei (Rom) und Udo Steinbach (Hamburg).

Weitere Informationen

Prof. Dr. Walter Schweidler, Ruhr-Universität Bochum, Institut für Philosophie, Tel. 0234/32-22722, E-Mail: walter.schweidler@rub.de

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