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3D-Rekonstruktion des Römischen Kölns

16.01.2007 - (idw) Fachhochschule Köln

Einladung zur Pressekonferenz über Forschungsergebnisse
Mittwoch, 17. Januar 2006 Wie sah das Stadtbild Kölns zur Römerzeit aus? Das gemeinsame Forschungsprojekt des Archäologischen Instituts der Universität zu Köln, der Köln International School of Design (KISD) der Fachhochschule Köln sowie des Römisch Germanischen Museum Köln (RGM) will die ursprüngliche Colonia Claudia Ara Agrippinensium visualisieren und arbeitet an einer dreidimensionalen Rekonstruktion des historischen Kölns. Ermöglicht werden die Arbeiten durch die Förderung der RheinEnergieStiftung Jugend/Beruf, Wissenschaft.
Nach einjähriger Forschungsarbeit und Projekt-Halbzeit möchte das Projektteam am Mittwoch, 17. Januar 2007, interessierten Journalistinnen und Journaslisten den derzeitigen Stand präsentieren. Die Pressekonferenz findet statt um 10.00 Uhr im Raum 12 der KISD, Ubierring 40, 50678 Köln.

Die bisherigen Forschungsergebnisse zeigen, dass entgegen ursprünglicher Vorstellungen das römische Köln keine "Holzbudenstadt" war. Statt dessen vollzog sich die Monumentalisierung mit steinernen Bauten sehr rasch in den Jahrzehnten nach der Zeitenwende. Dieser Charakter behauptete sich bis in die Zeit der fränkischen Besetzung (500 n. Chr.). Ziel des Projekts ist es, die Architektur auf Basis aktueller Forschungsergebnisse sichtbar und einem größeren Publikum zugänglich zu machen. Unter anderem ist eine Ausstellung im Römisch Germanischen Museum geplant.

Die CAD-gestützte dreidimensionale Rekonstruktion erlaubt es, die Forschungsergebnisse auf das jeweilige Publikum (Schule, Erwachsenenbildung, Hochschule) sowie auf die Erfordernisse der jeweiligen Medien (Printmedien, Bildmedien, Internet) abgestimmt zu präsentieren und zu vermitteln. In der Kooperation zwischen der FH Köln und der Universität zu Köln sind verschiedene Bauten ausgearbeitet worden, wie z. B. die Gräberstraße, das Haus mit dem Dionysosmosaik, der Kapitolstempel, die Stadtmauer mit dem Ubiermonument, der Marktplatz und der Gesamtplan der Stadt in seiner Geländeerscheinung. Weitere wichtige Monumente der römischen Stadtarchitektur werden noch bearbeitet. Hierzu wird in Zusammenarbeit mit dem renommierten Hasso-Plattner-Institut der Universität zu Potsdam an einer Echtzeitvisualisierung geforscht, die das Optimum des derzeit technisch Machbaren in Bezug auf Realitätsgrad, Performance und Informationsgehalt erfüllt.

Als Teilnehmer der Pressekonferenz und Ansprechpartner stehen zur Verfügung:
- Helmut Haumann (Vorstand RheinEnergieStiftung Jugend/Beruf, Wissenschaft)
- Gesche Gehrmann (Geschäftsführung RheinEnergieStiftung Jugend/Beruf, Wissenschaft)
- Projektleiter Prof. Henner von Hesberg (Archäologisches Institut der Universität zu Köln, Direktor des Deutschen Archäologischen Instituts Rom)
- Projektleiter Michael Eichhorn (KISD, FH Köln)
- Prof. Hansgerd Hellenkemper (Direktor des Römisch Germanischen Museums)

Bitte teilen Sie uns kurz mit, ob Sie den Termin wahrnehmen können.
Rückmeldung bitte an Michael Eichhorn: Tel: (02 21) 82 75-32 46, me@kisd.de
oder an die Pressestelle: Tel. (02 21) 82 75-31 90, pressestelle@fh-koeln.de

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