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Wie von Christus sprechen nach Auschwitz

17.01.2007 - (idw) Universität Erfurt

Zu einer Veranstaltung besonderer Art lädt der Lehrstuhl für Christliche Weltanschauung, Religions- und Kulturtheorie der Katholisch-Theologischen Fakultät ein. Das Thema "Wie von Christus sprechen nach Auschwitz" diskutieren Prof. Dr. Magnus Striet (Arbeitsbereich Fundamentaltheologie der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg) und Prof. Dr. Jürgen Manemann (Lehrstuhl für Christliche Weltanschauung, Religions- und Kulturtheorie der Universität Erfurt) am Dienstag, dem 23. Januar um 20 Uhr im Coelicum, Domstr. 10 (Aufgang Toten Treppe) der Katholisch-Theologischen Fakultät. Nach der Katastrophe des Massenmordes am jüdischen Volk ist es schwierig geworden, verantwortbar vom Proprium der christlichen Hoffnung, dem Glauben an Jesus Christus als dem Erlöser der Welt zu sprechen. Der zivilisatorische Bruch, für den der Name Auschwitz steht, zeitigt eine Neudurchdringung christlicher Glaubensaussagen. Beide Theologen versuchen dies in unterschiedlicher Weise. Nach Statements und Diskussion ist auch das Auditorium eingeladen, mit ins Gespräch zu kommen. Der Eintritt ist frei.

Magnus Striet, geb. 1964, ist Professor für Fundamentaltheologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Schwerpunkte sind die Gottesfrage im Horizont der Gegenwart, Theodizee, Glaubenshermeneutik unter den Bedingungen der Neuzeit und Moderne. Neuere Publikationen: Monotheismus Israels und christlicher Trinitätsglaube (Freiburg 2004), Kant und die Theologie (Darmstadt 2005).

Jürgen Manemann, geb. 1963, ist Professor für Christliche Weltanschauung, Religions- und Kulturtheorie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Erfurt. Seine Schwerpunkte sind die Politische Theologie, Theologie nach Auschwitz, Gottesrede in der Spätmoderne. Neuere Publikationen: Rettende Erinnerung an die Zukunft. Essay über die christliche Verschärfung (Mainz 2005), Missing God? Cultural Amnesia and Political Theology (Berlin 2006).

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