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Wissenschaftszentrum Weihenstephan: 2. Wissenschaftstagung "Lebensmittel und Gesundheit"

13.02.2003 - (idw) Technische Universität München

Am Wissenschaftszentrum Weihenstephan für Ernährung, Landnutzung und Umwelt (WZW) der TU München findet am 24. Februar 2003 die 2. Wissenschaftstagung "Lebensmittel und Gesundheit" statt. In diesem Jahr steht die Tagung unter dem Titel "1803 - 2003 Historische Aspekte, wissenschaftliche Perspektiven, Innovationspotenziale". Die Veranstaltung beginnt um 9 Uhr im Zentralen Hörsaalgebäude des WZW (Am Forum 1, 85354 Freising).

Ernährung und Gesundheit sind die Megathemen dieses Jahrhunderts. Die durchschnittliche Lebenserwartung steigt, die meisten Menschen erleben das Alter in einem hohen Maße gesundheitlicher Fitness. Daran hat die gute Lebensmittelversorgung einen erheblichen Anteil. Gleichzeitig ist eine Zunahme ernährungsbedingter Erkrankungen festzustellen. Über gesundheitsgefährdende Inhaltsstoffe von Lebensmitteln wird in der Öffentlichkeit viel diskutiert, etwa im Zusammenhang mit Lebensmittelskandalen.

Die Tagung will mit Vorträgen mit rückblickenden und aktuellen Inhalten den Beitrag der heute verfügbaren Lebensmittel zur Gesundheit und Prävention von Krankheiten aufzeigen. Es wird über neue Erkenntnisse zu technischen, analytischen und epidemiologischen Bewertungsmöglichkeiten der heutigen Ernährungssituation sowie über Methoden in den Ingenieur- und Naturwissenschaften zur Steigerung der biologischen Wertigkeit von Lebensmitteln berichtet. Die Tagung richtet sich an die Lebensmittel- und Life-Science-Industrie, an interessierte Fachleute sowie Verbraucher und stellt aktuelle Forschungsarbeiten von Wissenschaftlern der TU München und anderer Universitäten und Forschungseinrichtungen vor. Berichterstatter der Medien sind herzlich eingeladen!

Das Programm des Kongresses steht auch im Kontext der Säkularisation im Jahre 1803 mit ihren besonderen Auswirkungen auf Freising-Weihenstephan. Im Zuge der Säkularisation ordnete der bayerische Kurfürst die Verlegung der staatlichen Forstschule nach Weihenstephan und die dortige Einrichtung einer Musterlandwirtschaft an. Damit waren die Keimzellen für das heutige internationale Lehr- und Forschungszentrum gelegt. Zugleich war 1803 das Geburtsjahr des bedeutenden Chemikers Justus von Liebig, dessen epochale Studien über den Stoffwechsel bei Tieren und Pflanzen die ersten Grundlagen der Agrikulturchemie bildeten und ihn zur Einführung des Mineraldüngers in der Landwirtschaft veranlassten. Die Anwendung dieser Mineralstofftheorie führte zur Vervielfachung der Ernteerträge. Die Tagung widmet sich daher im ersten Teil historischen Aspekten und vergleicht den Gesundheitsstatus und die Lebensmittelversorgung damals und heute.
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