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Wechsel an der Spitze des "Kompetenzzentrums für die Glasindustrie" WOPAG

22.01.2007 - (idw) Universität Bayreuth

Nach sechs Jahren wechselt die Sprecherfunktion in dem "Kompetenzzentrum für die Glasindustrie", wie die Forschungsstelle Werkstoffverbunde und oberflächenveredelte Produkte aus Glas (WOPAG) genannt wird. Sie geht von Professor Dr.-Ing. Dieter Brüggemann auf die Professorin Monika Willert-Porada über, die beide an der Fakultät für Angewandte Naturwissenschaften der Universität Bayreuth lehren und forschen. Die in der Forschungsstelle WOPAG zusammengeschlossenen Lehrstühle pflegen derzeit zu mehr als 30 Glasfirmen Kontakte. Bayreuth (UBT). Wechsel an der Spitze der Forschungsstelle Werkstoffverbunde und oberflächenveredelte Produkte aus Glas (WOPAG): Professor Dr.-Ing. Dieter Brüggemann, Lehrstuhl für Technische Thermodynamik und Transportprozesse (LTTT), übergibt diese Aufgabe nun an Professorin Dr. Monika Willert-Porada, Lehrstuhl für Werkstoffverarbeitung
Der bisherige Sprecher zieht eine positive Bilanz der sechs Jahre seit Gründung von WOPAG: "Das Bayreuther Konzept, Methoden und Know-How aus verschiedenen Bereichen der Physik und Chemie, Materialforschung und Werkstofftechnik, Verfahrenstechnik und Ingenieurwissenschaften miteinander zu vernetzen und speziell auf die besonders für unsere Region wichtige Branche der Glasindustrie zu richten, wurde zu Beginn als ein Wagnis mit unsicherem Ausgang gesehen. Wir dürfen uns sehr freuen, dass heute immer mehr Industriepartner den Nutzen erkennen und mit uns bereits hochzufrieden sind oder die Zusammenarbeit suchen."
Die in der Forschungsstelle WOPAG zusammengeschlossenen Lehrstühle pflegen derzeit zu mehr als 30 Glasfirmen Kontakte. Aufgrund dieser erfreulichen Resonanz sieht Professor Brüggemann beste Chancen, dass der Freistaat Bayern, der die Einrichtung von WOPAG im Rahmen der High-Tech-Offensive Bayern ermöglicht hatte, die nachhaltige Wirkung sichert und weitere Aktivitäten unterstützt.
Im Bereich der Glastechnologie steht mit einem Mini-Melter mit angeschlossener vollautomatischer Verarbeitungsstation und umfangreicher Prozessanalytik am Lehrstuhl von Professorin Willert-Porada eine europaweit einmalige Ausstattung zur Verfügung. Sie ermöglicht industrienahe Forschung und Entwicklung von neuen Glassorten, Glasprodukten, Verarbeitungsprozessen und Werkstoffen für die Glasverarbeitung. In Verbindung mit dem vorhandenen Know-How und der Ausstattung zur Analytik von Glaswerkstoffen, zur Prozesssimulation, aber auch zur Oberflächenmodifizierung und zur Beschichtungstechnologie ist nunmehr mit WOPAG an der Universität Bayreuth ein Kompetenzzentrum für die Glasindustrie vorhanden, dessen weiterer Ausbau über verschiedenen Ebenen der universitären und industriellen Forschungsförderung erfolgen wird.

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