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Bologna ist durchgesetzt

24.01.2007 - (idw) Fachhochschule Jena

Vollständige Umstellung aller Direktstudiengänge der Fachhochschule Jena (Jena, 24. Januar 2007) Mit der kürzlich erfolgten erfolgreichen Akkreditierung der Bachelor- und Masterstudiengänge der Fachbereiche Betriebswirtschaft und Sozialwesen sind alle Direktstudiengänge der Fachhochschule Jena vollständig umgestellt.

Dies teilte Prof. Dr. Thomas Reuter, Prorektor für Studium und Lehre, auf der heutigen Pressekonferenz der FH Jena mit. Damit liegt die Fachhochschule Jena vor ihrer selbst gesetzten Frist der vollständigen Umstellung zum Jahresende 2007, und sie liegt damit weit vor der von Bologna vorgegebenen Frist des gesamteuropäischen Umstellungsjahres 2010.

Die Betriebswirtschaft und die Sozialwissenschaften gehören neben den Ingenieurwissenschaften zu den Ausbildungssäulen der Fachhochschule Jena. Sie sind nicht nur in dieser Eigenschaft starke Partner für Unternehmen und Institutionen der Region und darüber hinaus. 711 Studierende hat derzeit der Fachbereich Betriebswirtschaft, im Sozialwesen sind es gesamt 959. Von letzteren sind in den Direktstudiengängen der Sozialen Arbeit 610 und im Masterstudiengang "Social Works" (seit dem Wintersemester 2005/2006) 18 Studentinnen und Studenten eingeschrieben.

Die Dekane der beiden Fachbereiche, Prof. Dr. Hans Klaus (Betriebswirtschaft) und Prof. D. Heike Ludwig (Sozialwesen) stellten bei der Pressekonferenz die Details ihrer erfolgreich akkreditierten Studiengänge vor:

Schwerpunkte der Studiengänge in der Sozialen Arbeit seien, so Prof. Ludwig, die Vorbereitung auf sehr komplexe Aufgaben: so als Fachkräfte in den vielfältigen Arbeitsfeldern der Sozialen Arbeit für die Bachelor-Studierenden. Der Masterstudiengang qualifiziert die Absolventinnen und Absolventen für Führungspositionen und Forschungsaufgaben. Die Soziale Arbeit gehört seit den 60er Jahren zu den wachstumsstärksten Beschäftigungsbereichen in der Bundesrepublik. Auch wenn im Rahmen der 'Grenzen des Sozialstaats' für die Zukunft nicht mehr mit vergleichbaren Wachstumsquoten zu rechnen ist, ist die Soziale Arbeit auch künftig angesichts von sozialem Wandel, sozialen Problemen und dem daraus entstehenden gesellschaftlichen Steuerungsbedarf ein attraktives Berufsfeld.

Prof. Klaus legte dar, dass der Bachelor of Business Administration durch die Anwendungsbreite seiner beruflichen Qualifikation gleichfalls sehr gute Arbeitsmarktchancen hat. Die Absolventen seien befähigt, betriebswirtschaftliche Fragen und Probleme in allen Bereichen der Wirtschaft und im Öffentlichen Dienst zu lösen. Der Masterstudiengang "General Management" soll besonders begabten Absolventen eines Bachelorstudienganges die Möglichkeit geben, ihre Kenntnisse im Hinblick auf die Übernahme einer Führungsposition in insbesondere mittelständischen Unternehmen zu erweitern. Dazu ist es auch notwendig, das übergreifende gesamtunternehmensorientierte Denken und Handeln, die Fähigkeit zum "Führen durch Sachkompetenz", zu schulen.

Sigrid Neef
Tel. 03641 - 205 130
Weitere Informationen: http://www.fh-jena.de
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