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Neue Materialien rund ums Auto

26.01.2007 - (idw) Bayern Innovativ Gesellschaft für Innovation und Wissenstransfer mbH

Internationales Symposium mit Fachausstellung 'Material Innovativ' 07. März 2007, Stadthalle Fürth
oForschung und Entwicklung für Materialien von morgen
oInnovationen im Automobilbau und der Automobilelektronik
oEröffnungsrede durch Bayerns Wirtschaftsminister Erwin Huber Fürth/Nürnberg. Ob Magnesiumbleche in der Serienanwendung, neuartige Faserverbundwerkstoffe auf der Basis textiler Preforms oder ionenleitende Keramiken für kommende Brennstoffzellen - ob unter der Motorhaube, in der Karosserie oder im Innenraum - Innovationen mit Neuen Materialien sind essenziell, um steigende Erwartungen hinsichtlich Komfort- und Sicherheit zu erfüllen. Neue Werkstoffe tragen dazu bei Fahrzeuggewicht und Kraftstoffverbrauch zu reduzieren, die Fahrdynamik zu erhöhen und weitere innovative Elektronik zu integrieren.

Bayern verfügt über eine leistungsstarke Infrastruktur im Bereich Neue Materialien. Hierzu zählen Universitäten, Forschungseinrichtungen und Kompetenzzentren wie die Neue Materialien Nordbayern GmbH. Neue Materialien haben Querschnittsbedeutung. So sind in Wirtschaft in Bayern in rund 4000 Betrieben über eine Million Mitarbeiter in verschiedensten Branchen mit Werkstofffragen beschäftigt.

Das sechste Symposium "Material Innovativ" am 07. März 2007 in der Stadthalle Fürth präsentiert Trends und Innovationen Neuer Materialien im Automobilbau, der Antriebstechnik und Automobilelektronik. Die Eröffnungsrede hält der bayerische Wirtschaftsminister Erwin Huber.

Keynote Speaker aus Wirtschaft und Wissenschaft referieren über Zukunftsperspektiven und Anwendungspotenziale zukünftiger Werkstofftechnologien rund ums Automobil - von der Reduktion höherer Fahrzeuggewichte, zur Verbesserung der Effizienz von Energiespeichern und Energiesystemen bis zur Lebensdauererhöhung elektronischer Baugruppen.
Produkt- und Verfahrensinnovationen auf Basis neuer Materialsysteme präsentieren Spezialisten aus Unternehmen wie z.B. Audi, BMW, Volkswagen, Amag Rolling, Conti Temic, Maxwell Technologies, Robert Bosch, Stolfig GmbH, TietoEnator Deutschland oder Würth Elektronik. Aus der Wissenschaft sind vertreten Experten von der Universität Erlangen-Nürnberg, der Universität München, der University of Queensland (Australien), dem Fraunhofer Institut, dem Forschungszentrum Jülich, dem Institut für Verbundwerkstoffe Kaiserslautern sowie dem Institut für Kunststoffverarbeitung Aachen und dem Kompetenzzentrum Neue Materialien.

Die parallelen Vortragsreihen haben folgende Schwerpunktthemen:
Innovationen im Automobilbau: Entwicklungs- und Anwendungspotenziale neuester Strukturmaterialien wie Faserverbundwerkstoffe, Polymerschäume, sowie metallische Werkstoffe wie Aluminiun- und Magnesiumbleche und höherfeste Stähle.
Materialentwicklungen für neue Antriebstechniken und Automobilelektronik: Im Fokus stehen innovative Speichertechniken für neue Energiesysteme - von hochleistungsfähigen Lithium-Ionen Batterien über Ultrakondensatoren bis zu Festelektrolytbrennstoffzellen - sowie Zuverlässigkeitsaspekte in der KfZ-Elektronik.

Die Bayern Innovativ GmbH, verantwortlich für das Management der Cluster Automotive und Neue Werkstoffe, konzipiert das Symposium in Kooperation mit der Kompetenzzentrum Neue Materialien Nordbayern GmbH sowie mit Unterstützung des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie.
Zu dem Symposium werden rund 400 Teilnehmer aus Europa erwartet. Es vermittelt Information über neueste Entwicklungen und ermöglicht den aktiven Austausch von Wissen und Erfahrungen. Daraus lassen sich neue interdisziplinäre Kooperationen anbahnen - für die nächste Generation innovativer Entwicklungen in den Neuen Materialien.
40 Aussteller aus Wirtschaft und Wissenschaft präsentieren in der begleitenden Fachausstellung realisierte Lösungen und zukunftsweisenden Technologie- und Entwicklungskonzepte.

"Ein hochkomplexes Produkt wie ein Automobil erfordert anwendungsorientierte Entwicklung Neuer Werkstoffe, um spezifische Anforderungen maßgeschneidert zu erfüllen. Neue hochfeste Stähle mit spezieller Gefügekonfiguration für den Leichtbau oder neue Polymere in der Elektronik sind nur zwei Beispiele. Die Entwicklung ist dabei untrennbar verbunden mit der Fertigung. Enge Zusammenarbeit ist also gefordert - ein ideales Feld für einen Cluster" so Prof. Dr. Josef Nassauer, Geschäftsführer der Bayern Innovativ GmbH.

Zielgruppen sind v. a. Experten der Materialwirtschaft, Energietechnik, Automobilelektronik und der Wissenschaft, die an neuesten Technologien und Entwicklungen sowie an persönlichen Kontakten zu Kompetenzträgern im Hinblick auf neue Kooperationen interessiert sind.

Cluster Neue Materialien
Eine leistungsfähige Materialforschung ist essenziell für den Technologie- und Innovationsstandort Bayern. Mit dem Cluster Neue Werkstoffe, erweitert der Freistaat das bestehende Angebot an staatlichen Maßnahmen zur Innovationsförderung. Ziel ist die noch intensivere Verzahnung von Wirtschaft und Wissenschaft in Bayern - von der Werkstoffentwicklung, über die Herstellung und Fertigung von Bauteilen bis hin zu ihrer Nutzung - unter Einbindung interessierter Akteuren in Wirtschaft und Wissenschaft, in regionalen Clustern und internationalen Netzwerken.
Erreicht werden soll dies durch die Realisierung einer bayernweiten, permanent aktualisierten und pro-aktiv organisierten Informations- und Kommunikationsdrehscheibe in Zusammenarbeit mit den Materialkompetenzen der verschiedenen Regionen. Mit Treffs bei Firmen und Instituten sowie Foren und Arbeitskreisen zu thematischen Schwerpunkten wird der Cluster Neue Werkstoffe Kompetenz- und Entscheidungsträger aus dem Werkstoffbusiness zusammenführen sowie den Informations- und Erfahrungsaustausch zielgerichtet


Hinweis:
Das vollständige Programm und zusätzliche Informationen finden Sie unter: www.bayern-innovativ.de/material2007.
Am Mittwoch, 07. März 2007, findet um 12.30 Uhr ein Pressegespräch mit Referenten statt.
Weitere Informationen: http://www.bayern-innovativ.de http://www.bayern-innovativ.de/material2007
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