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Aufgabenkritik, Privatisierung und Neue Verwaltungssteuerung

13.02.2003 - (idw) Deutsche Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer

Tagung an der DHV Speyer vom 2. bis 4. März 2003

Angesichts der Finanznot öffentlicher Haushalte geraten Aufgabenkritik und Privatisierung sowie neue betriebswirtschaftlich ausgerichtete Steuerungsinstrumente zunehmend mehr in den Blick der Modernisierungsbemühungen auf Landesebene. Im Unterschied zu früheren Vorgehensweisen, die eher an punktuellen oder Teillösungen ansetzten, richtet sich das Interesse inzwischen verstärkt auf strategische Ansätze zur Entlastung der öffentlichen Haushalte bei gleichzeitiger Sicherung einer nachhaltigen öffentlichen Aufgabenerfüllung. Die Tagung "Aufgabenkritik, Privatisierung und Neue Verwaltungssteuerung", die vom 2. bis 4. April 2003 an der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer unter der wissenschaftlichen Leitung von Univ.-Prof. Dr. Hermann Hill stattfindet, will verschiedene Strategiekonzepte aus der Praxis der Länder vorstellen und diskutieren.

Für den Bereich der Aufgabenkritik als Basis einer potentiellen Aufgabenverlagerung bzw. Aufgabenreduzierung wurden neben dem baden-württembergischen Ansatz der Balanced Score-card als Instrument zur Umsetzung politischer Programme strategische Konzepte aus Branden-burg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt ausgesucht. Wie Privatisierungspotentiale und Kooperationen zwischen privatem und öffentlichem Sektor in Form einer Public Private Partnership ausgeschöpft werden können, aber auch die Koordination der unterschiedlichen Akteure im Rahmen eines Beteiligungscontrollings gelingen kann, zeigen Projekte aus Bayern, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Hamburg. Einen ehrgeizigen Plan bei der Umsetzung einer neuen Verwaltungssteuerung auf Landesebene verfolgt zweifellos Hessen. Dieses Konzept sowie ähnliche Ansätze einer Gesamtsteuerung aus Baden-Württemberg und Bremen sind ebenfalls Gegenstand der Tagung. Doch berichten nicht nur Praktiker aus den Landesverwaltungen über Möglichkeiten einer Konsolidierung der öffentlichen Haushalte, ein präventiver Umgang mit Finanz- und Haushaltsrisiken steht auch im Fokus der kommunalen Spitzenverbände, hier vertreten durch den Städtetag Rheinland-Pfalz.

Das ausführliche Programm, ein Anmeldeformular sowie weitere Informationen zur Veranstaltung können im Internet abgerufen werden.
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