 |
| powered by
|
IP im Februar: Der Weltklimakonflikt05.02.2007 - (idw) Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP)
Die Folgen des Klimawandels kündigen sich auch hierzulande immer stürmischer an, die Prognosen sind alarmierend, die Schäden nehmen massiv zu. Doch die Klimakatastrophe ist kein unausweichliches Schicksal: Durch radikales energiepolitisches Umsteuern können die schlimmsten Folgen noch abgewendet werden. Was dies für Politik, Wirtschaft und Verbraucher bedeutet, wird in der Februar-Ausgabe der Zeitschrift INTERNATIONALE POLITIK (IP) umfassend diskutiert.
Die Fakten sind beunruhigend. So ist die Zahl der großen Naturkatastrophen von weltweit zwei zu Beginn der fünfziger Jahre auf heute etwa sieben pro Jahr gestiegen, wie der Leiter der GeoRisikoForschung der Münchener Rück Peter Höppe in der IP erläutert. Bis zu 800 Milliarden Dollar, ergänzt die Umweltökonomin Claudia Kemfert, müsste die deutsche Volkswirtschaft seriösen Prognosen zufolge in den kommenden 50 Jahren nur für die Behebung von Klimaschäden aufwenden.
Für Wolfgang Sachs und Hermann E. Ott vom Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie ist die Umwelt- und Ressourcenkrise eine Bewährung postnationaler Weltinnenpolitik und ihre Überwindung das Maß globaler Gerechtigkeit. Gerd Rosenkranz von der Deutschen Umwelthilfe fordert die EU auf, eine globale Energiewende einzuleiten, die die Bürger längst wollen, die von der Energiewirtschaft jedoch immer noch blockiert wird. Umweltminister Sigmar Gabriel spricht von einem "New Deal" für Wirtschaft und Umwelt: "Der Reparaturbetrieb in der Vergangenheit wird zum Konstruktionsbüro für die Zukunft."
Weitere Höhepunkte der Februar-Ausgabe: John C. Hulsman zeigt die Folgen der Irak-Politik für die amerikanische Innenpolitik auf und Alfred Grosser übt Kritik an Israel.
Weitere Informationen:
http://www.internationalepolitik.de
| uniprotokolle > Nachrichten > IP im Februar: Der Weltklimakonflikt | |
| |
HTML-Code zum Verweis auf diese Seite: <a href="http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/131649/">IP im Februar: Der Weltklimakonflikt </a>
|