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"Chemische Reaktionen an Mineral- und Bakterienoberflächen"

14.02.2003 - (idw) Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Institut für Umweltgeochemie der Universität Heidelberg organisiert Kompaktkurs - Themen unter anderem: Wie laufen Reaktionen an Mineral- und Bakterienoberflächen und an den Grenzflächen dazwischen ab? - Wie arbeiten metallreduzierende Bakterien und welche Wechselwirkungen gibt es mit der Umwelt? - Termin: 17. bis 19. Februar 2003

Diese und andere Fragen werden in dem vom Internationalen Promotionsprogramm "Geofluids, Gases and Aerosols in System Earth" organisierten Kompaktkurs "Chemical reactions at mineral and bacteria surfaces" (Chemische Reaktionen an Mineral- und Bakterienoberflächen) behandelt, der in der kommenden Woche (17.2.-19.2.2003) im Hörsaal der geowissenschaftlichen Institute, Im Neuenheimer Feld 235, stattfindet. Referenten sind drei Koryphäen auf dem Gebiet der Biogeochemie: Prof. William Casey, (University of California, Davis, USA), Prof. Terrance J. Beveridge (University of Guelph, Canada) sowie Prof. Michael Hochella (Virginia Polytechnic Institute, USA). Die über 50 Teilnehmer von Universitäten aus ganz Deutschland, der Schweiz, Frankreich und Österreich zeigen, wie groß das Interesse an diesem Grenzgebiet zwischen Geologie, Chemie und Biologie ist. "Reaktionen an der Erdoberfläche, zum Beispiel in Böden, sind meist Reaktionen an der Oberfläche von Mineralen. Dies bedeutet, dass die Grenzfläche zwischen Porenwasser und einem Mineral kritisch ist und man Kenntnis über die Mechanismen erlangen muss, wie diese Reaktionen ablaufen. Viele dieser Reaktionen und auch Kreisläufe von Elementen wie Stickstoff oder Schwefel sind bakteriengesteuert. Oft fehlen aber vor allem Geowissenschaftlern die biologischen Grundlagen, um diese Prozesse zu verstehen. "Dem wollen wir mit unserem Kursangebot abhelfen" meint Prof. William Shotyk vom Institut für Umweltgeochemie, der die Idee zu diesem Kompaktkurs hatte.

Das Internationale Promotionsprogramm (IPP) "Geofluids, Gases and Aerosols in System Earth" der geowissenschaftlichen Institute der Universität Heidelberg ist eines von 42 Promotions-Projekten deutscher Hochschulen, die derzeit unter dem Dach des Förderprogramms "Promotion und Hochschulen in Deutschland (PHD)" laufen. Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und dem Deutschen Akademischen Austauschdienst gemeinsam entwickelte Programm wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Es soll die Entwicklung zu international kompatiblen und attraktiven Studienmöglichkeiten weiter vorantreiben. Zentrale Aufnahmekriterien in das PHD-Programm sind daher verbindliche Absprachen zwischen Promovenden, Betreuern und Hochschulen, interdisziplinäre Forschungsansätze sowie studienbegleitende Kursangebote in deutscher und englischer Sprache, die zudem die Chancen der Promovenden auf dem Arbeitsmarkt fördern sollen.

Wissenschaftliche Koordination des Workshops:
Prof. William Shotyk, Institut für Umweltgeochemie der Universität Heidelberg, Tel. 06221 544803
shotyk@ugc.uni-heidelberg.de

Informationen zum Internationalen Promotionsprogramm "Geofluids, Gases and Aerosols in System Earth":
Dr. Roswitha Marioth (Projektkoordinatorin), Tel. 06221 548279
marioth@uni-hd.de
www.geofluids.de

Rückfragen von Journalisten auch an:
Dr. Michael Schwarz, Pressesprecher der Universität Heidelberg
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de

und
Irene Thewalt
Tel. 06221 542311
presse@rektorat.uni-heidelberg.de
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