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Nationales Symposium: Gesundheitsmanagement als Herausforderung einer nachhaltigen Unternehmensführung

07.02.2007 - (idw) Institut für Technologie und Arbeit (ITA)

Das nationale Symposium, das am 15. März 2007 an der Technischen Universität Kaiserslautern unter Leitung von Prof. Dr. K. J. Zink durchgeführt wird, beleuchtet wesentliche Aspekte des Themenfeldes Gesundheitsmanagement aus Sicht exponierter Vertreter der Arbeitswissenschaft und zeigt Beispiele aus den Umsetzungsfeldern Industrie, Krankenhaus und Werkstätten für behinderte Menschen. Spätestens mit der Rio-Konferenz von 1992 wurde Nachhaltigkeit zu einem Thema von globaler wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Relevanz. Verallgemeinert geht es um einen vernünftigen, d.h. bestandserhaltenden Umgang mit den verfügbaren Ressourcen und die Verknüpfung ökonomischer, sozialer und ökologischer Ziele.

Eine solche Betrachtungsweise impliziert, dass Handeln sich nicht an der kurzfristigen Optimierung nur einer einzelnen Dimension orientiert, sondern einen mittel- bis langfristigen Ausgleich zwischen den drei Dimensionen anstrebt. Auch Unternehmen und andere wirtschaftlich handelnde Organisationen haben ökonomische, ökologische und soziale Ziele mit einer längerfristigen Perspektive zum Nutzen aller "Stakeholder" zu realisieren, um die Grundlagen der eigenen Existenz nicht zu gefährden.

Veränderungen in der Arbeitswelt - in diesem Kontext insbesondere veränderte Belastungssituationen verbunden mit einem demografischen Wandel - erfordern auch hier eine Auseinandersetzung mit dem Themenkomplex Nachhaltigkeit. Diese "soziale" Dimension der Nachhaltigkeit wird üblicherweise mit dem Begriff des Arbeitsschutzes verknüpft. Darunter kann man zwar prinzipiell die Anwendung arbeitswissenschaftlicher Erkenntnisse verstehen, dennoch bedarf es auch auf diesem Gebiet einer verstärkten Ressourcenorientierung, im Sinne der Schaffung von Voraussetzungen, um die Gesundheit in einer Organisation zu erhalten und zu fördern. Dazu genügen allerdings nicht - wie fallweise in der Vergangenheit - punktuelle Ansätze einer Gesundheitsförderung, sondern es bedarf eines systematischen Ansatzes, für den sich der Begriff Gesundheitsmanagement durchgesetzt hat.

Anmeldungen und das Programm zum Downloaden (PDF) unter:
http://www.ita-kl.de/ita/veranstaltungen

Ansprechpartner ist Dr. Harald Weber, Tel.: 0631/205-3752

Es werden keine Teilnahmegebühren erhoben.
Weitere Informationen: http://www.ita-kl.de/ita/veranstaltungen
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