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Anders krank - Plädoyer für eine geschlechtergerechte Medizin

07.02.2007 - (idw) Medizinische Hochschule Hannover

MHH-Symposium am 16. Februar untersucht Aspekte der Geschlechterforschung in der Medizin Wie wirken sich Geschlechterunterschiede auf die Entstehung von Krankheiten und ihren Verlauf aus? Wie muss eine geschlechtergerechte Diagnose und Therapie aussehen? Welche Ansätze gibt es in der Katastrophen- oder Notfallmedizin, in der Onkologie oder Dermatologie? Mit diesen Fragen und der - bislang eher zögerlichen Umsetzung in der Medizin - beschäftigt sich das Symposium "Geschlechterforschung zwischen Theorie und Praxis" am Freitag, 16. Februar 2007, im Leibnizhaus in Hannover. Das Symposium ist eine gemeinsame Veranstaltung des Stiftungslehrstuhles "Prävention und Rehabilitation in der System- und Versorgungsforschung" an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), sowie der Abteilungen Geschichte, Ethik und Philosophie der Medizin und Anästhesiologie in Zusammenarbeit mit dem Gleichstellungsbüro. Neben Referentinnen und Referenten aus der MHH, der TU Berlin oder der Universität Leipzig beteiligen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Kanada, Österreich und der Schweiz.

Wir laden alle Interessierten ein, das Symposium zu besuchen, am

· Freitag, 16. Februar 2007,
· von 10 bis 18 Uhr
· im Leibnizhaus Hannover, Holzmarkt 4-6, 30159 Hannover.

Themen sind zum Beispiel "Gender-Aspekte in der Notfallmedizin", "Geschlechtergerechte Diagnose und Therapie", "Dermatologie und Psyche" oder "Der kranke Mann - Männergesundheitsforschung und der Wandel der Geschlechterverhältnisse". Das Symposium möchte den aktuellen Kenntnisstand zum Thema darstellen, aber auch praxisorientierte Ansätze und Erfahrungen mit der Umsetzung aufzeigen. Die Veranstalter erhoffen sich zudem Anregungen für eine Ausweitung der geschlechterorientierten Forschung.

Die Teilnahmegebühr beträgt 30 Euro, ermäßigt 15 Euro. Der Betrag kann vor Ort bezahlt werden. Pressevertreter haben freien Eintritt.

Weitere Informationen gibt Ihnen gern Dr. Richard Lux, Stiftungslehrstuhl "Prävention und Rehabilitation in der System- und Versorgungsforschung"/Abt. Epidemiologie, Sozialmedizin und Gesundheitssystemforschung unter Telefon (0511) 532-4462.

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