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Die Stadt von morgen

07.02.2007 - (idw) Technische Universität Darmstadt

Sandra Wagner-Conzelmann erhält den Kurt-Ruths-Preis an der TUD Ihre Dissertation "Die Stadt von morgen - die programmatische Sonderausstellung zum zukünftigen Städtebau auf der Interbau 1957 in Berlin" besticht durch ihre überzeugende Verbindung von Geschichte und Architektur: Dr. Sandra Wagner-Conzelmann, bis 2006 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachgebiet Geschichte und Theorie der Architektur im Fachbereich Architektur der Technischen Universität Darmstadt, hat am Mittwoch, dem 7. Februar 2007, den mit 10.000 Euro dotierten Kurt-Ruths-Preis erhalten.

Der Preis wird seit 1987 jährlich an Studierende der Fachbereiche Chemie, Bauingenieurwesen und Architektur der TU Darmstadt verliehen, die herausragende wissenschaftliche Arbeiten vorgelegt haben. Der Preis erinnert an die Verdienste seines Namensgebers Dr. Kurt Ruths, der unter anderem zukunftsweisende Entwicklungen in der Kunststofftechnologie im Bauwesen für die Braas-Gruppe anstieß.

Wagner-Conzelmann, 1967 in Marbach am Neckar geboren, ist ausgebildete Lithographin. Von 1990 bis 1997 studierte sie an der Universität Heidelberg Kunstgeschichte. Schon 1997 bis 1999 arbeitet sie an der Konzeption und Organisation der Ausstellung "Eine neue Stadt muss her! Architektur und Städtebau der 50er Jahre in Mannheim" mit. Von 1998 bis 2006 war Sandra Wagner-Conzelmann als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachgebiet Geschichte und Theorie der Architektur der TUD tätig.

In ihrer Dissertation befasst sie sich unter anderem kritisch mit der wissenschaftlichen Diskussion über die Interbau 1957 und setzt sich mit den politischen Faktoren der Ausstellungsplanung im Zusammenhang mit der sich verschärfenden Systemkonkurrenz in den 50er Jahren auseinander. Ihre Dissertation verbindet Geschichte und Architektur aufs Beste und regt in ihrer spannungsreichen Systematik zu weiteren Projekten der interdisziplinären Bauforschung an.

Der Preis wurde von den Preisstiftern Dr. Harald Ruths (Köln), Familie Ruths-Tillian (Wien) und Anna-Ruths-Stiftung (Darmstadt) vergeben. Die 1999 gegründete Anna-Ruths-Stiftung fördert die Ausbildung junger Menschen, die nicht selbst in der Lage sind, ihre Ausbildung voll zu finanzieren. Neben dem diesjährig vergebenen Preisgeld unterstützen die Preisstifter mit einem ebenso hohen Betrag die Integration ausländischer Studierender an der TU Darmstadt, "um den Studienort Darmstadt im internationalen Wettbewerb um eliteverdächtige Studenten zu stärken", so Dr. Harald Ruths.

Die Medien sind herzlich eingeladen, über die Preisverleihung zu berichten, die am Mittwoch, 7. Februar 2007, ab 16.30 Uhr im Karolinensaal des Hessischen Staatsarchivs, Karolinenplatz 3, 64289 Darmstadt, stattfindet. Anschließender Empfang: Repräsentationsräume der TUD im Darmstädter Schloss.

map, den 7.2.2007, PM-Nr. AZ 5/2007

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