Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMittwoch, 26. Juni 2019 

Vorsicht, Baustelle Kunst!

09.02.2007 - (idw) Deutsches Studentenwerk

(Bonn/Berlin, den 9. Februar 2007) 50 Kunst-Studierende aus ganz Deutschland, nominiert von ihren Kunsthochschulen, stellen ab heute in der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Bonn ihre Werke vor. Die Ausstellung ist bis Sonntag, 11. März 2007 zu sehen. Ermöglicht wird diese Leistungsschau des künstlerischen Nachwuchses durch den 18. Bundeswettbewerb "Kunststudentinnen und Kunststudenten stellen aus", den das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) alle zwei Jahre auslobt und den das Deutsche Studentenwerk (DSW) organisiert. Bei der feierlichen Ausstellungseröffnung gestern Abend mit mehr als 2.000 Gästen vergaben BMBF-Staatssekretär Prof. Dr. Frieder Meyer-Krahmer und DSW-Präsident Prof. Dr. Rolf Dobischat nach den Voten einer unabhängigen Jury 20.000 Euro Preisgelder sowie zwei Werkstipendien. DSW-Präsident Dobischat sprach in Anspielung auf das rot-weiß-gestreifte Wettbewerbs-Design, das an eine Baustellenabsicherung gemahnt, von einer "Baustelle Kunst" und zeigte sich beeindruckt von der Vielfalt und Vielschichtigkeit der über 200 Werke aus sämtlichen Medien der freien bildenden Kunst.

Vor Journalisten betonte Dobischat, dass die 59 Studentenwerke in Deutschland schon seit ihren Anfängen in den 1920er Jahren die kulturellen und künstlerischen Initiativen der Studierenden förderten. Das Deutsche Studentenwerk als Dachverband sei stolz, daran mitarbeiten zu dürfen, dass der künstlerische Nachwuchs in der Kunst- und Ausstellungshalle in Bonn die "wohl beste und prominenteste Plattform" für seine Arbeiten findet, so Dobischat.

Zur Ausstellung ist ein umfangreicher Katalog erschienen, gestaltet von der Kunsthochschule Kassel, die auch die übrigen Werbemedien entworfen hat. Der Katalog kann gegen 8 Euro Schutzgebühr zuzüglich Versandkosten beim Deutschen Studentenwerk bestellt werden. Informationen zu den 50 Künstlerinnen und Künstlern und ihren Werken findet man auch im eigens entworfenen Internetauftritt unter www.kunst-wettbewerb.de. Die Universität Mannheim will Anfang Mai einen Teil der Arbeiten aus dem Wettbewerb auch im Mannheimer Schloss zeigen.

Weitere Informationen:
www.kunst-wettbewerb.de
www.kah-bonn.de

Einen Förderpreis für Bildende Kunst der Bundesministerin für Bildung und Forschung in Höhe von jeweils 5.000 Euro erhalten:

Benjamin Houlihan, Kunstakademie Düsseldorf
Judy Ross, Universität der Künste Berlin
Miriam Schmidt-Wetzel, Akademie für Bildende Künste der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Mirjam Thomann, Hochschule für bildende Künste Hamburg

Ein Förderstipendium für einen dreimonatigen Aufenthalt in der Villa Vigoni am Comer See erhalten:

Thomas Bratzke, Kunsthochschule Berlin-Weißensee - Hochschule für Gestaltung
Andreas Peiffer, Muthesius Kunsthochschule, Kiel

Die Jury:
Karola Grässlin, Leiterin der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden
Dr. Ulrike Groos, Direktorin der Kunsthalle Düsseldorf
Tim Sommer, Chefredakteur von "art - Das Kunstmagazin", Hamburg

Katalogbestellungen (8 Euro Schutzgebühr plus 4 Euro Versandkosten):
Deutsches Studentenwerk, Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Monbijouplatz 11, 10178 Berlin, Tel. 030/29 77 27 22, presse@studentenwerke.de


18. Bundeswettbewerb "Kunststudentinnen und Kunststudenten stellen aus 2007" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, organisiert vom Deutschen Studentenwerk
Eine Ausstellung in der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Bonn, Friedrich-Ebert-Allee 4, 53113 Bonn
9. Februar bis 11. März 2007
Dienstag und Mittwoch 10 bis 21 Uhr, Donnerstag bis Sonntag 10 bis 19 Uhr

Kontakt: Stefan Grob, Telefon 0163 27 99 272, E-Mail: stefan.grob@studentenwerke.de

uniprotokolle > Nachrichten > Vorsicht, Baustelle Kunst!
ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenDruckansicht

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/131936/">Vorsicht, Baustelle Kunst! </a>