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Bayreuther Lehrstuhl Wirtschaftsinformatik als Aussteller auf der Arab Health 2007 in Dubai

14.02.2007 - (idw) Universität Bayreuth

Mit dem Miniaturmodell "EMIKA" (Echtzeitgesteuerte mobile Informationssysteme in Krankenhausanwendungen), das eine Klinikabteilung darstellt, mit der die selbstorganisierende Steuerung komplexer Arbeitsabläufe auf anschauliche Weise dargestellt werden kann, war der Bayreuther Lehrstuhl Wirtschaftsinformatik (Professor Dr. Torsten Eymann) unlängst auf der diesjährige Medizintechnikmesse Arab Health in Dubai vertreten. Die Messe zog vom 29. Januar bis zum 1. Februar einige zehntausend Fachbesucher aus über 100 Ländern an, denen ein breites Spektrum an neuen Produkten, Geräten, Systemen und Services für die ambulante und stationäre Versorgung geboten wurde. Bayreuth (UBT). Mit dem Miniaturmodell "EMIKA" (Echtzeitgesteuerte mobile Informationssysteme in Krankenhausanwendungen), das eine Klinikabteilung darstellt, mit der die selbstorganisierende Steuerung komplexer Arbeitsabläufe auf anschauliche Weise dargestellt werden kann, war der Bayreuther Lehrstuhl Wirtschaftsinformatik (Professor Dr. Torsten Eymann) unlängst auf der diesjährige Medizintechnikmesse Arab Health in Dubai vertreten. Die Messe zog vom 29. Januar bis zum 1. Februar einige zehntausend Fachbesucher aus über 100 Ländern an, denen ein breites Spektrum an neuen Produkten, Geräten, Systemen und Services für die ambulante und stationäre Versorgung geboten wurde.
Vertreten durch die wissenschaftlichen Mitarbeiter Christoph Niemann und Falk Zwicker präsentierten die Bayreuther Wirtschaftsinformatiker die Ergebnisse ihrer Forschung. Zusammen mit den Universitäten Regensburg und München teilte man sich den Gemeinschaftsstand der "Bayrischen Hochschulen" unter dem Dach des deutschen Pavillons
Im Rahmen des von der DFG geförderten EMIKA-Projekts wurde eine auf Software-Agenten basierende Anwendung erstellt, welche die dynamische Ressourcenplanung auf Basis von Informationen sich bewegender RFID-Chips in der Krankenhauslogistik durchführt. Radio Frequency Identification (RFID) ermöglicht eine automatische Identifikation (Funkerkennung) und Lokalisierung von Objekten. Das Ziel ist ein schnelleres und präziseres Abbilden der physikalischen Umgebung in ein Informationssystem, eine Planungsschnittstelle für den Benutzer und die Integration von Planungsstrategien in ein Konzept der ökonomischen Selbstorganisation. Bei dem vorgestellten Modell werden Lokalisationsdaten über RFID aufgenommen und mit Hilfe von Software-Agenten verarbeitet.
Dass der Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik mit seiner Forschung auf dem richtigen Weg ist, ergaben zahlreiche Fachgespräche mit Unternehmen und anderen Forschungseinrichtungen. Viele Unternehmen sind derzeit technisch in der Lage, die physische Welt mit Hilfe von RFID und Informationstechnologie in eine logische Datenwelt zu überführen und damit die in dem EMIKA-Projekt zugrunde gelegte Infrastruktur in einer klinischen Einrichtung zu implementieren. Jedoch besteht ein hoher Entwicklungsbedarf im Umgang mit den generierten Informationen, um z.B. Abläufe zu optimieren bzw. zu automatisieren und damit die Patientenzufriedenheit und den ökonomischen Nutzen zu erhöhen.
Neben Fachpublikum erhielten die die Bayreuther Teilnehmer am dritten Messetag prominenten Besuch durch die bayerische Staatsministerin Christa Stewens. Die informierte sich über die bayerischen Aussteller der Fachmesse und zeigte sich nicht nur von deren Angebot, sondern auch von den Leistungen der Universität Bayreuth beeindruckt.
Neben der Messeteilnahme stand die Information über eines der ehrgeizigsten Projekte im Gesundheitsbereich auf dem Programm: Dubai Healthcare City. Bis zum Jahr 2010 plant das Emirat in einer Freihandelszone die Einrichtung eines regionalen Zentrums zur Patientenbehandlung, Ausbildung von Fachkräften und Forschung im medizinischen bzw. medizintechnischen Bereich. Nach Fertigstellung des Projekts sollen täglich rund 35.000 Patienten behandelt werden. Das Emirat sucht derzeit international renommierte Investoren und Betreiber für insgesamt über 300 Krankenhäuser, Spezial- und Tageskliniken, Diagnose- und Reha-Zentren, Pharmaunternehmen usw.

Die Auswertung des Messeauftritts ergab insgesamt ein positives Fazit. Neben interessanten Fachgesprächen wurden zahlreiche Kontakte für gemeinsame Projekte geknüpft und der Erfahrungsaustausch mit anderen Institutionen intensiviert. Daneben gelang es, die Universität Bayreuth als forschungsstarke Einrichtung unter den bayerischen Universitäten zu präsentieren.

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