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Briten-Abzug in Osnabrück: Chance für den Wissenschaftsstandort - Gespräch mit Wissenschaftsminister Lutz Stratmann

16.02.2007 - (idw) Universität Osnabrück

Die Tage des Union Jack auf den Kasernenhöfen in Osnabrück sind gezählt. Bis spätestens 2009 verlassen 2.500 Soldaten und ihre Angehörigen die Stadt. Sie hinterlassen 160 Hektar Militärfläche und 1250 Wohnungen. Über die Nachnutzung wird inzwischen intensiv nachgedacht. Am Westerberg, in unmittelbarer Nachbarschaft der beiden Hochschulen, wird ein 55.000 Quadratmeter großes Areal frei. Wissenschaftsminister Lutz Stratmann und die Landtagsabgeordneten Katrin Trost (CDU) und Prof. Dr. Roland Zielke (FDP) trafen sich mit den Präsidenten der Universität und Fachhochschule, um die Entwicklungspotentiale dieser Fläche näher kennen zu lernen. Fazit des Ministers nach seinem Informationsbesuch: "Eine Nutzung des Grundstücks für Wissenschaftszwecke drängt sich geradezu auf." Universitätspräsident Prof. Dr.-Ing. Claus Rollinger bezeichnete es als "einmalige Chance", den Bereich zwischen Artilleriestraße und Barbarastraße bis zur Sedanstraße für Wissenschaft und Forschung zu nutzen. "Die Erweiterung ist nicht nur für die Hochschulen sondern auch für die Stadt und Region gleichermaßen interessant." Gesprochen wurde auch über die Etablierung eines Gründerzentrums und der Ansiedlung einer Großforschungseinrichtung. Minister Stratmann versprach, entsprechende Ideen zu unterstützen, wenn die beiden Hochschulen ein schlüssiges Nutzungskonzept auf den Tisch legen. Mit einem wettbewerbsfähigen Profil ließen sich dann auch Mittel aus unterschiedlichen Fördertöpfen akquirieren.

Zunächst ist nun die Stadt am Zuge, in ihrer Bauleitplanung den Bereich für die Entwicklung eines Wissenschaftsstandortes festzuschreiben. Dann muss mit dem Bund, dem Eigentümer der Fläche, verhandelt werden. Minister Stratmann machte auch auf die ungleiche Verteilung von Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen in Niedersachsen aufmerksam. Während der Südosten sehr gut versorgt sei, gebe es im Nordwesten des Landes großen Nachholbedarf. "Diesem Teil des Landes muss man helfen, sich im Bereich Wissenschaft und Forschung stärker zu etablieren."

Weitere Informationen:
Dr. Utz Lederbogen,
Universität Osnabrück,
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,
Neuer Graben / Schloss, D-49069 Osnabrück,
Tel. +49 541 969-4370; Fax +49 541 969-4570,
E-Mail: pressestelle@uni-osnabrueck.de

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