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Digitale Gesundheitshelfer für zu Hause und unterwegs

21.02.2007 - (idw) Fraunhofer-Institut für Software- und Systemtechnik ISST

Das Fraunhofer ISST präsentiert telemedizinische Lösungen auf der CeBIT

Kaum ist man auf dem Weg zum Arzt oder befindet sich in einer ärztlichen Therapie, sind wir Menschen voller guter Vorsätze. Wir wollen gesünder leben, uns mehr bewegen, das Richtige essen und uns kleine Sünden verkneifen. Meist vergessen wir die guten Vorsätze direkt nach dem Arztbesuch aber auch wieder. Für Menschen, die unter keiner chronischen Erkrankung leiden, ist das auch kein großes Problem. Sind aber schwerere Erkrankungen diagnostiziert, gilt es, sich einen neuen Lebensstil anzueignen und diesen auch durchzuhalten. Weil dabei nicht ständig der Arzt an der Seite seiner Patienten sein kann, hat das Fraunhofer-Institut für Software- und Systemtechnik ISST zusammen mit medizinischen Fachleuten digitale Assistenten entwickelt, die beim Durchhalten helfen: Digitale Patientenbegleiter. Wie diese aussehen können, zeigt das Fraunhofer ISST auf der CeBIT (Hannover, 15. bis 21. März, Fraunhofer-Gemeinschaftsstand in der Halle 9, Stand B36). Das Fraunhofer ISST präsentiert sich auf der CeBIT als Teil des Fraunhofer-Innovationsthemas "Intelligente Produkte und Umgebungen", in dem sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Fraunhofer-Institute unter anderem mit mobilen Gesundheitsassistenten beschäftigen. Besonderer Schwerpunkt der ISST-Experten sind dabei psychische Momente in der Betreuung von Kranken: Wie kann Technologie dabei helfen, das Therapieverhalten zu verbessern? Wie kann Isolation verhindert werden? Wie können Tagebuchfunktionen und personalisierte Ratgeber abgebildet werden? Die IT-Fachleute des Fraunhofer ISST haben sich bei der Konzeption dieser Dienste Experten für psychologische Therapien und Mediziner als Unterstützung an Bord geholt.

Ergebnis ist der "Digitale Patientenbegleiter", der in Zukunft unter anderem in einer Fachklinik für Menschen mit Adipositas (krankhaftem Übergewicht) eingesetzt wird. Auf der CeBIT zeigen die Forscher des Fraunhofer ISST gemeinsam mit Kollegen anderer Institute eine Variante für Patienten mit Herz-Kreislauf-Problemen, die neben den psychologischen Komponenten auch eine Erfassung von Vitalparametern über ein per Sensor-T-Shirt abgenommenes Elektrokardiogramm ermöglichen wird.

Neben dem Fraunhofer-Gemeinschaftsstand ist das Fraunhofer ISST auch auf dem Gemeinschaftsstand des NRW-Wirtschaftsministeriums in der Halle 3, Stand C03 vertreten. Dort präsentiert das Fraunhofer ISST seine Forschungsarbeiten im Umfeld "Smart Living", die sich ideal mit den Ansätzen des mobilen Gesundheitsassistenten verbinden lassen: Hier geht es um die Abnahme von Vitalparametern in der eigenen Wohnung, die lästige Routinekontrollen beim Arzt überflüssig macht, wenn alle Werte in Ordnung sind. Denn werden kritische Werte über- oder unterschritten, sendet in diesem Demonstrator die Wohnung gleich einen Notruf an den Arzt oder Pflegedienst.
So können die Besucher auf der CeBIT mit dem Fraunhofer ISST und seinen Partnern eine telemedizinische Rundumbetreuung erleben, die sowohl zu Hause, als auch mobil die Patienten bei der Bewältigung ihres alltäglichen Lebens mit der Krankheit unterstützt.


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Die CeBIT-Stände des Fraunhofer ISST auf einen Blick:

Mobiler Gesundheitsassistent auf dem
Fraunhofer-Gemeinschaftsstand, Halle 9, Stand B 36

Smart Living - Vitalwerte-Überprüfung für zu Hause auf dem
NRW-Gemeinschaftsstand in Halle 3, Stand C03

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Weitere Informationen: http://www.isst.fraunhofer.de - weitere Informationen zur CeBIT-Beteiligung des Fraunhofer ISST
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