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In Würzburg passen Studium und Spitzensport unter einen Hut

18.02.2003 - (idw) Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Der Würzburger Uni-Sport braucht sich nicht zu verstecken: Im vergangenen Jahr erzielten die Sportler der drei Hochschulen derartig gute Leistungen, dass sie im bundesweiten Vergleich mit 170 anderen Hochschulen auf Rang 14 landeten. Bayernweit belegten sie sogar Platz zwei hinter München.


Spitzensportler wie der Psychologie-Student Frank Niklas, der 2002 den Titel des Deutschen Hochschulmeisters im Hochsprung gewann, sollen an der Uni Würzburg Studium und Sport unter einen Hut bringen können. Foto: Kiefner Am Allgemeinen Hochschulsport nehmen Studierende der Universität, der Fachhochschule und der Hochschule für Musik teil. Die besten von ihnen treten als "Wettkampfgemeinschaft der Würzburger Hochschulen" regelmäßig bei den nationalen und internationalen Wettkämpfen des Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverbands (ADH) an.

Der ADH wertet die Wettkämpfe des zurückliegenden Jahres aus und erstellt daraus ein Ranking. Die sehr gute Platzierung für 2002 führt Gernot Haubenthal vom Sportzentrum darauf zurück, dass Würzburger Mannschaften bei den Endrunden im Volleyball und Basketball dabei waren. Außerdem seien auch in Fechten, Rudern, Karate und Leichtathletik hervorragende Platzierungen erzielt worden.

So stellte Würzburg 2002 zum Beispiel den Deutschen Hochschulmeister im Hochsprung: Er heißt Frank Niklas, studiert an der Universität im dritten Semester Psychologie und kommt aus Fürth, wo auch der größte Leichtathletik-Verein Bayerns zu Hause ist. Die persönliche Bestleistung des 22-jährigen Hochspringers liegt zurzeit bei 2,16 Meter. Um den Meistertitel zu gewinnen, musste er im vergangenen Jahr aber nur 2,04 Meter überqueren.

Solche Spitzensportler zu fördern, ist das erklärte Ziel der Uni Würzburg: Wer hier studiert und gleichzeitig eine sportliche Karriere verfolgt, soll beides unter einen Hut bringen können. Vor diesem Hintergrund hat die Universität im Oktober 2002 den Vertrag "Partnerhochschulen des Spitzensports" unterzeichnet. Dieser sieht im wesentlichen vor, dass die Uni zusammen mit ihren studierenden Leistungssportlern wichtige Termine so flexibel koordiniert, dass den jungen Leuten aufgrund ihres sportlichen Engagements keine Benachteiligungen im Studium entstehen. Beispiel: Ein Athlet nimmt an Weltmeisterschaften teil, müsste aber genau in der Zeit seiner Abwesenheit eine Prüfung schreiben. In diesem Fall wird die Universität es ihm problemlos ermöglichen, die Prüfung später nachzuholen.

Auf diese Weise werden Sportler unterstützt, die dem A-, B- oder C-Kader eines nationalen Spitzenverbandes angehören. Im Gegenzug verpflichten sich die Studierenden unter anderem dazu, bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften die Wettkampfgemeinschaft der Würzburger Hochschulen zu vertreten. Weitere Vertragspartner sind bislang die Fachhochschule, das Studentenwerk, der ADH sowie der Olympiastützpunkt Tauberbischofsheim und der Deutsche Fechter-Bund.
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