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Stammzellen werden beschattet

18.02.2003 - (idw) Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.

Max-Planck-Forscher beobachten, wie sich embryonale Stammzellen bei Schlaganfall zu neuen Nervenzellen differenzieren / Ansatz für Gewebeersatz-Therapie

Die Migration von embryonalen Stammzellen haben Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für neurologische Forschung sowie der Universität Köln erstmals in vivo beobachtet. Mit Hilfe eines von ihnen selbst weiter entwickelten Kernspintomographen konnten sie beobachten, wie sich implantierte embryonale Stammzellen im Ratten-Hirn gezielt zum Herd eines Schlaganfalls bewegten und dort zu Nervenzellen differenzierten. Die in den renommierten Proceedings of the National Academy of the USA (PNAS, Vol. 99, Issue 25, 16267-16272, 10. Dezember 2002) veröffentlichten Ergebnisse belegen am Tiermodell, dass embryonale Stammzellen neue Chancen für eine Gewebeersatz-Therapie bei Schlaganfall eröffnen könnten.
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