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Nach dem großen Erfolg des teutolabs Chemie nun auch ein teutolab für die Physik

19.02.2003 - (idw) Universität Bielefeld

Spannende naturwissenschaftliche Experimente schon für die ganz Jungen

In Deutschland gibt es schon seit längerer Zeit zu wenig Interesse am Studium naturwissenschaftlicher Fächer, eine Tatsache, die sich auf Dauer schädlich auf Wirtschaft und Wissenschaft auswirken wird. Nicht erst seit der PISA-Studie ist klar, dass entscheidende Weichen bei der Ausbildung von Interessen bei Kindern schon sehr früh (teilweise schon im Kindergartenalter) gestellt werden. Die Fakultät für Chemie der Universität Bielefeld hat daraus die Konsequenz gezogen, ein teutolab einzurichten, in dem schon Grundschüler (aber auch Ältere) unter fachkundiger Anleitung selbst Experimente machen können, beispielsweise Kunststoff aus Milch herstellen. Seit der Gründung Anfang 2000 haben Tausende von Schülern diese Möglichkeit genutzt. Der Andrang der Schulklassen ist so groß, dass man nun begonnen hat, "Filialen" des teutolabs in Schulen der Region aufzubauen.
Nicht zuletzt der große Erfolg des vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft ausgezeichneten teutolabs Chemie hat nun die Bielefelder Physiker motiviert, ebenfalls ein teutolab zu errichten, das unter Leitung von Prof. Dr. Dario Anselmetti und seinen Mitarbeitern mit einem Probelauf am Freitag, dem 21. Februar, um 15.00 Uhr, Raum DO 1-274, erstmals unter realen Bedingungen getestet wird. Mit von der Partie sind dabei 16 Schülerinnen und Schüler im Grundschulalter aus Bielefeld und Umgebung.
Der Aufbau des "teutolab-Physik" wurde in den letzten Wochen durch großzügige Spenden namhafter Unternehmen und Verbände ermöglicht. Darunter sind bis jetzt die Firmen August Storck KG, Deutsche Bank AG, KSK Halle (Westf.), Miele & Cie., Poppe und Potthoff GmbH & Co. sowie der Unternehmerverband der Metallindustrie, der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e.V., die Heraeusstiftung, die Westfälisch-Lippische Universitätsgesellschaft und die Bielefelder Bürgerstiftung vertreten. Letztere sponsert eine Kerngruppe von Studierenden des Lehramts Physik, die Schülerinnen und Schüler in dem geplanten Mitmachlabor als studentische Hilfskräfte betreuen werden. Damit wird nicht nur eine fachkundige Betreuung der Kinder gewährleistet, sondern gleichzeitig können diese Studierenden die Experimente für die jeweiligen Altersstufen mitkonzipieren. So bereiten sie sich auch auf die eigene spätere Unterrichtspraxis vor. Bei dem Probelauf am Freitag werden auch die Vorsitzende der Bürgerstiftung, Anja Böllhoff, und Ilse Bohn, Leiterin des Fachausschusses für Projekte der Bürgerstiftung, dabei sein und die von ihnen unterstützten Studierenden kennenlernen.

Kontakt: Fakultät für Physik der Universität Bielefeld, Prof. Dr. Dario Anselmetti, Telefon 0521/106 5391, und Dr. Katja Tönsing, Fakultät für Physik, Telefon 0521/106 5387.


Pressemitteilung Nr. 28/2003
Universität Bielefeld
Informations- und Pressestelle
Leiter: Dr. Gerhard Trott
Telefon: 0521/106-4145/4146
Fax: 0521/106-2964
E-Mail: gerhard.trott@uni-bielefeld.de
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