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4. Tagung der Sektion "Empirische Bildungsforschung"

14.03.2007 - (idw) Universität Wuppertal

Die Empirische Bildungsforschung ist in der Öffentlichkeit seit der PISA-Studie bekannt. Sie befasst sich aber nicht nur mit Leistungsvergleichen, sondern mit vielen weiteren Themen. Mit empirischen Forschungsmethoden werden beispielsweise folgende Fragen untersucht:

- Wie kann man den Unterricht verbessern?
- Was sind "gute Schulen" und wie kann man Schulen helfen, sich positiv zu entwickeln?

Die "Sektion Empirische Bildungsforschung" der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft ist die wichtigste Vereinigung der deutschen Wissenschaftler auf diesem Gebiet.

Zur 4. Tagung der Sektion "Empirische Bildungsforschung" werden insgesamt 350 bis 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Wissenschaft und Praxis erwartet. Sie stammen zum größten Teil aus Deutschland, aber auch aus der Schweiz und Österreich. An drei Tagen werden insgesamt 206 Vorträge präsentiert. Damit ist die Wuppertaler Tagung größer als die letzte Tagung in Berlin, die vor zwei Jahren stattfand.

Auf der Tagung werden Forschungsergebnisse aus allen Themengebieten der Empirischen Bildungsforschung präsentiert. Das Schwerpunktthema ist "Lehrerexpertise und Schulqualität". Gefragt wird nach den Voraussetzungen, die ein "guter Lehrer" mitbringen muss und wie diese Voraussetzungen geschaffen werden. Dieses Schwerpunktthema ist gerade für NRW interessant: Eine vom Ministerium eingesetzte Expertenkommission erarbeitet derzeit Vorschläge für die Gestaltung der Lehrerbildung, die die Universitäten in den nächsten Jahren umsetzen sollen.

In vielen weiteren Vorträgen geht es um die Frage, wie sich Schulen verändern müssen, um ein möglichst günstiges Umfeld für die Schüler und für das Lernen zu bieten. Wie kann man diese Entwicklung steuern? Auch dieses Thema ist in NRW von hoher Brisanz - beispielsweise für die Einführung von Ganztagsschulangeboten und ihre pädagogische Qualität.

Im Anschluss an die Tagung finden am 22. März Fortbildungen für den wissenschaftlichen Nachwuchs statt. Der Schwerpunkt liegt auf Englischkursen; daneben beraten Experten aus der Empirischen Bildungsforschung die Doktorandinnen und Doktoranden. Zu diesen Workshops haben sich 62 Personen angemeldet.

Kontakt:
Prof. Dr. Cornelia Gräsel
Bergische Universität Wuppertal
Zentrum für Bildungsforschung und
Lehrerbildung
Gaußstr. 20 , D-42119 Wuppertal
E-mail: graesel@uni-wuppertal.de
Telefon: +49-202-439-3132 oder 2371
Fax: +49-202-439-3681

Dr. Kerstin Göbel
Email: kgoebel@uni-wuppertal.de
Telefon: +49-202-439-2326
Fax: +49-202-439-3681
Weitere Informationen: http://www.presse.uni-wuppertal.de http://www.zbl.uni-wuppertal.de/aepf-kbbb-buw/
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