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TUB: Botschaften aus dem Parlament der Bäume

16.03.2007 - (idw) Technische Universität Berlin

Einladung zur Pressevorbesichtigung und Ausstellungseröffnung
Ben Wagin "BÄUME BLAUE RÄUME SODAS LEBEN WERDE"

Es knirscht und knackt unter den Füßen in der ehemaligen Fabrikhalle, deren Boden von Holzspänen bedeckt ist. Was uns bei einem Waldspaziergang so normal erscheint, löst an diesem Ort ebenso berührende wie verstörende Irritationen aus: Nur vorsichtig wagt man sich schrittweise weiter in die erste der beiden riesigen Ausstellungshallen auf dem ehema-ligen AEG-Werksgelände in der Ackerstraße 76.

In Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Berlin und dem Baumpatenverein zeigt Ben Wagin eine Rauminszenierung im historischen Industriegebäude der ehemali-gen AEG unter dem Titel "BÄUME BLAUE RÄUME SODAS LEBEN WERDE". Wir möchten Sie herzlich zur Pressevorbesichtigung und zur Ausstellungseröffnung ein-laden:

Zeit: am Donnerstag, dem 22. März 2007, 9.30 Uhr
Ort: TU Berlin, Ackerstraße 76, 13355 Berlin, Hof 2

Der Leiter der Bauabteilung der TU Berlin, Hans-Joachim Rieseberg, wird in die Aus-stellung einführen. Frau Dr. Ulrike Gutheil, Kanzlerin der TU Berlin, stellt im Anschluss Ben Wagins Wirken an der Technischen Universität dar. Die Kinder der Regenbogen-schule Berlin laden zu einer Mitmachaktion eines Spiels mit fünf Buchstaben ein. Der Künstler wird anwesend sein.

Zur Ausstellung
Man tritt ein in das Gebäude wie in ein Geheimnis und wird umfangen von Ben Wagins Welt in den Elementarfarben Blau, Grün und Rot. Der Raum verströmt die heilige Atmo-sphäre einer Moschee. Traumsplitter aus Erinnerung und Realität fügen sich in immer wieder neue Zusammenhänge des Entstehens und Vergehens: "ALLES STAUB ALLES", "DER BAUM BIST DU - SIND WIR", so der Künstler Ben Wagin selbst dazu. Natürliche Prozesse kontrastieren spannungsvoll mit zivilisatorischen. Hölzern, stumm und augenlos, das Mundwerkzeug weit aufgerissen erwarten Mumien, die bereits an der Tafelrunde Platz genommen haben, die von außen kommenden Besucher - ihre zukünfti-gen Tischnachbarn. Mit Kiefernzapfen gekrönte Reusenpyramiden beherbergen wider-spenstige Knöchelchen. Von der Decke hängen in üppigen Strängen die Früchte des Waldes, getrocknet, der Vorsorge dienend, wie in einem mit Vorräten gefüllten Speicher. Durch die gesamte Rauminszenierung zieht sich Ben Wagins eigenwilliges Lebensalpha-bet: fünf Finger, fünf Buchstaben, die sich immer wieder zu neuen Begriffen fügen: Aus "Hände", "Bäume", "Räume" werden "Bäume" "Blaue" "Räume" "Sodas" "Leben" "Werde", dies ist auch der Titel der Ausstellung. Innerhalb der Ausstellung wird auch die Videopräsentation "Ben Wagin in der TU Berlin" gezeigt.

Die sich in unmittelbarer Nachbarschaft des historischen Industriegebäudes der AEG befindenden Institute für Geowissenschaften sowie Bionik- und Evolutionstechnik der TU Berlin inspirieren Ben Wagin seit vielen Jahren in seiner Auseinandersetzung mit dem Kreislauf des Werdens und Vergehens.

Die Ausstellung kann bis zum 9. Juni 2007 (Lange Nacht der Wissenschaften) montags bis freitags in der Zeit von 10.00 bis 18.00 Uhr besichtigt werden. Besonders interes-sierte Besucherinnen und Besucher führt Ben Wagin gern selbst durch die Ausstel-lung; eine Voranmeldung unter Tel.: 030/4634099, Mobil: 0171/1517121 ist erforderlich.


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Weitere Informationen erteilt Ihnen gern: Hans-Joachim Rieseberg, Leiter der Bauab-teilung der TU Berlin, Tel.: 030/314-26029, E-Mail: Hans-Joachim.Rieseberg@TU-Berlin.de

Die Medieninformation zum Download: www.tu-berlin.de/presse/pi/2007/pi61.htm

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