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Das Thema Darmkrebs von seinen Tabus befreien

20.02.2003 - (idw) Hubert Burda Stiftung

Die Felix Burda Stiftung initiiert den Zweiten Deutschen Aktionsmonat zur Darmkrebsprävention / Kreis der Kooperationspartner wächst

Den Kopf in den Sand zu stecken ist in den seltensten Fällen eine kluge Taktik - bei Darmkrebs kann sie tödlich sein. Um dieses sensible Thema nachhaltig von seinen Tabus zu befreien, initiiert die Felix Burda Stiftung im März 2003 zum zweiten Mal einen Aktionsmonat zur Darmkrebsprävention. Unter dem Motto "Gesund durch Früherkennung" machen sich erneut Prominente, Gesundheitsinitiativen, Unternehmen und Verbände dafür stark, die Bevölkerung für vorbeugende Maßnahmen zu sensibilisieren. Zum ersten Mal steht der Monat März auch in Österreich im Zeichen der Darmkrebsprävention. Weitere Premiere: Die Verleihung des ersten Felix Burda Awards für besonders anerkennungswürdige Projekte im Kampf gegen den Darmkrebs.

Gegenwärtig sterben etwa 30.000 Menschen pro Jahr an den Folgen von Darmkrebs; jährlich kommen ca. 57.000 Neuerkrankungen hinzu. Die Vorsorgeuntersuchungen nutzen in Deutschland jedoch bislang nur jede dritte Frau und jeder sechste Mann. "Bei einer frühzeitigen Diagnose besteht eine fast hundertprozentige Heilungschance. Dies wollen wir ins Bewusstsein der Menschen tragen", erläutert Dr. Christa Maar, Präsidentin der Felix Burda Stiftung, das Ziel des Aktionsmonats. Zur Seite stehen der Stiftung dabei wieder ihre Netzwerkpartner und zahlreiche Aktions- und Kooperationspartner.

Wie im Vorjahr bildet eine bundesweite Aufklärungskampagne den Schwerpunkt des Aktionsmonats. Persönlichkeiten aus Film, Fernsehen, Musik, Sport, Politik, Wissenschaft und Kunst ermutigen erneut zur Vorsorge. Zu den über 170 prominenten Unterstützern des letzten Jahres sind viele weitere hinzugekommen, darunter "Superstar"-Moderatorin Michelle Hunziker, der Kapitän der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft und des FC Bayern München, Oliver Kahn und Moderator Kai Pflaume. Die Anzeigenmotive werden in vielen großen Zeitschriften und Magazinen mit freundlicher Unterstützung der Verlage geschaltet.

Für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgt eine große TV-Show mit vielen prominenten Gästen, die die ARD am Karfreitag, 18. April 2003, zur besten Sendezeit um 20.15 Uhr ausstrahlt. Daneben widmet die ZDF-Reihe "Gesundheitsmagazin Praxis" eine 14-teilige Serie dem Thema Darmkrebs, seiner Früherkennung und den vorsorgenden Maßnahmen. Um die Bedeutung eines gesunden Darms für das körperliche Wohlbefinden zu unterstreichen, bringt die Felix Burda Stiftung zusammen mit dem Zabert Sandmann Verlag das Wellness-Buch "Gesundheit aus dem Darm" im März 2003 in den Buchhandel.

Zahlreiche Aktionen des Vorjahres werden ausgebaut, viele neue sind dazugekommen. So verteilen erneut große Unternehmen wie Allianz, BASF und Henkel Früherkennungstests an ihre Mitarbeiter. Deutsche Post Worldnet, Siemens, Volkswagen und andere Unternehmen haben auf Initiative der Felix Burda Stiftung Mitarbeiteraktionen geplant. Mit der Unterstützung staatlicher Einrichtungen finden in Bayern und Baden-Württemberg landesweite Aufklärungskampagnen in Kliniken, Apotheken und Gesundheitsinstitutionen statt. Auch in Hessen sind regionale Aktionen geplant. Die Palette der öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen reicht von Informationsbroschüren für die Bevölkerung bis zu Weiterbildungsmaßnahmen für Ärzte und Apotheker.

Kooperationspartner schicken Aufklärungsmobile durch die Republik oder erhellen durch repräsentative Ärzteumfragen den aktuellen Stand in der Darmkrebsvorsorge. Kostenlose Telefon-Hotlines, die Kampagne der Deutschen Krebsgesellschaft "5 am Tag" für gesunde Ernährung in Schulen und Kindergärten, das Informationsportal www.darmkrebs.de und weitere Informationsangebote flankieren den Aktionsmonat 2003. Einen aktuellen Überblick über alle Aktionen liefert die Internetseite www.darmkrebsmonat.de, welche die Felix Burda Stiftung in diesem Jahr ab Februar neu schaltet.

"Unsere Initiative zieht immer größere Kreise", freut sich Dr. Maar. "So starten wir in diesem Jahr auch in Österreich ähnliche Aktionen, die die Vorsorge gegen Darmkrebs ins öffentliche Bewusstsein rücken sollen." In Österreich unterstützen verschiedene medizinische Vereinigungen und Partner aus der Wirtschaft den ersten österreichischen Darmkrebsmonat nach dem Vorbild Deutschlands.

"Darmkrebs ist natürlich nicht nur im März ein brennendes Thema", erklärt Dr. Maar. "Wir wollen das Engagement im Kampf gegen den Darmkrebs unterstützen und zeichnen deshalb innovative Wege bei der Aufklärung der Bevölkerung und viel versprechende Forschungsprojekte aus." Die Felix Burda Awards sind mit je 10.000 Euro in den Kategorien Kommunikation und Medizin dotiert und werden 2003 im Rahmen des Aktionsmonats erstmals verliehen. Sie sind ein weiterer Schritt hin auf das erklärte Ziel der Felix Burda Stiftung, die Darmkrebssterblichkeit bis 2006 zu halbieren.

Bilder zum Download unter www.darmkrebsmonat.de

Pressekontakt:

Felix Burda Stiftung

Bettina Müller
Ltg. Public Relations & Projektmanagement
Rosenkavalierplatz 10
81925 München
Tel.: 089/9250-2710
Fax.: 089/9250-2713
muellerb@burda.com
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