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Ketzer und Märtyrer

26.03.2007 - (idw) Universität Erfurt

Religionswissenschaftler luden zur "Werkstatt Schule - Universität" Wie lebten die ersten Mönche? Was steht im ältesten erhaltenen Tagebuch einer christlichen Märtyrerin? Wie versuchten die römischen Kaiser das Heidentum auf dem Gesetzeswege zu verbieten? Mit solchen Problemen befassten sich rund hundert Lehrerinnen und Lehrer sowie Schüler der 10. bis 12. Klasse am 22. März 2007 in den Räumen der Universität Erfurt am Dom.

Gemeinsam mit dem Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (ThILLM) und dem Lehrstuhl für Klassische Philologie/Gräzistik der Universität Jena hatten Religionswissenschaftlerinnen und Althistoriker der Erfurter Universität zu einer "Werkstatt Schule-Universität" zur Spätantike eingeladen. "Das 4. und 5. Jahrhundert sind für die abendländische Philosophie nicht anders als für die Religions- und Rechtsgeschichte eine Zeit der Weichenstellung", so Prof. Jörg Rüpke, Dekan der Philosophischen Fakultät der Universität Erfurt. In Überblicksvorträgen wie in Seminaren zu speziellen Fragen konnten sich die Teilnehmer mit neuen wissenschaftlichen Ergebnissen, aber auch der Arbeitsweise universitärer Lehre vertraut machen. "Ein voller Erfolg" war das einhellige Echo. Jetzt werden weitere Überlegungen zu einer Zusammenarbeit angestellt, die ebenso Wissenschaft schneller in die Schule bringen wie Oberstufenschüler auf die Universität vorbereiten will.

Kontakt/ Weitere Informationen: Prof. Dr. Jörg Rüpke, Dekan, Philosophische Fakultät 0361/737-4000, Joerg.ruepke@uni-erfurt.de

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