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2006 - Spitzenjahr der Forschung an der Hochschule Harz - Deutliches Wachstum in der Drittmittelforschung

11.04.2007 - (idw) Hochschule Harz, Hochschule für angewandte Wissenschaften (FH)

Der Bereich Forschung und Wissenstransfer der Hochschule Harz unter Leitung des Prorektors Prof. Dr.-Ing. habil. Ulrich Fischer-Hirchert konnte im Jahr 2006 auf das bisher beste Forschungsergebnis seit Bestehen der Hochschule verweisen.

Es wurden insgesamt 1.289.040 Euro an Drittmitteln eingeworben und verausgabt. Damit bestätigt die Hochschule Harz ihren guten Ruf als verlässlicher und kompetenter Forschungs- und Entwicklungspartner. Zugleich zeigt sie, dass - neben der Lehre - auch in diesem Bereich eine sehr gute Position erreicht wurde und die Hochschule ihren Platz in vorderster Reihe der Forschungslandschaft im Lande gefunden hat.

In Folge der veränderten Förderpolitik von Land und Bund wurden im Jahr 2005 in den drei Fachbereichen Automatisierung und Informatik, Verwaltungswissenschaften sowie Wirtschaftswissenschaften Forschungsprojekte mit einem Gesamtvolumen von 932.333 Euro umgesetzt. Das nun im Jahr 2006 erreichte Ergebnis bedeutet im Vergleich zum Vorjahr somit eine Steigerung von mehr als 38 %. Den größten Anteil der Forschungsfördermittel für 2006 stellte das Land Sachsen-Anhalt mit rund 55 % zur Verfügung, gefolgt vom Bund, der Wirtschaft und den Kommunen sowie den sonstigen Mittelgebern; darunter beispielsweise auch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG). Im Jahr 2006 wurden insgesamt 48 Forschungsprojekte zu unterschiedlichsten Themen bearbeitet.

Vergleicht man die Fachbereiche der Hochschule Harz untereinander, so steht der Fachbereich Automatisierung und Informatik mit 30 Forschungsprojekten und einem Gesamtvolumen an Fördermitteln von 609.054 Euro an der Spitze. Der Fachbereich Wirtschaftswissenschaften bearbeitete acht Forschungsprojekte mit einem Gesamtvolumen von 329.852 Euro und der Fachbereich Verwaltungswissenschaften drei Forschungsprojekte mit einem Gesamtvolumen von 137.468 Euro. Die fachbereichsübergreifende Forschung an der Hochschule Harz erbrachte in 2006 einen Drittmittelzugang in Höhe von 212.666 Euro in sieben Projekten, welcher vorwiegend vom Bund und vom Land Sachsen-Anhalt zur Verfügung gestellt wurde.

In den 48 Forschungsprojekten waren 2006 insgesamt 38 junge (Nachwuchs-)Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beschäftigt; auch Absolventinnen und Absolventen der Hochschule Harz hatten hier die Möglichkeit, sich nach erfolgreichem Abschluss des Studiums auf dem Gebiet der Forschung wissenschaftlich zu betätigen.

Hierbei darf nicht unerwähnt bleiben, dass 2006 auch zwei Ausgründungen aus der Hochschule, so genannte Spin-Offs, von jungen Wissenschaftlern begleitet werden konnten.

Die Hochschule Harz ist bestrebt, auch die wirtschaftliche Verwertung der Ergebnisse ihrer wissenschaftlichen Arbeit sowie den Transfer in die regionale Wirtschaft weiter zu intensivieren. Zu diesem Ziel tragen gewerbliche Schutzrechte, insbesondere Patente, maßgeblich bei. Durch sie kann ein gesicherter Transfer von Forschungsergebnissen in die Wirtschaft erfolgen. Konnte man in 2005 auf drei Patentanmeldungen und drei Erfindungsmeldungen verweisen, so waren es 2006 schon sieben Patentanmeldungen und sechs Erfindungsmeldungen. Zwei Patentanmeldungen wurden sogar als internationale PCT-Anmeldungen vollzogen. Bedenkt man, dass bei weitem nicht jede Erfindung oder Entwicklung zur Patentierung beantragt wird oder patentfähig ist und diesem Bereich noch deutlich mehr als auf den ersten Blick erkennbar getan wird, um den Forschungsstandort Hochschule Harz und die Region Harz zu stärken, so ist auch diese Steigerung als enormer Erfolg der Forschungsförderung an der Hochschule Harz zu verbuchen.


Auch im Jahre 2007 ist die Hochschule Harz mit Blick auf die ersten Quartalszahlen auf dem besten Wege, dieses sehr gute Ergebnis aus 2006 noch zu übertreffen.
Weitere Informationen: http://www.hs-harz.de
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