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Projekt: Studierende als Unternehmensberater in Schmuckbranche

21.02.2003 - (idw) Fachhochschule Aalen


Studierende des 8. Semesters Internationale Betriebswirtschaft bei der Präsentation vor Ehinger-Schwarz. Ein Beratungsprojekt für das Ulmer Schmuckhaus Ehinger-Schwarz führten Studierende der Internationalen Betriebswirtschaft durch. Am Ende des Semesters präsentierten sie ihre Ergebnisse der Geschäftsführung an der Fachhochschule Aalen. "Hochinteressant" und "äußerst bemerkenswert" kommentiere diese Wolf-Peter Schwarz nach der ganztägigen Präsentation.

Die Studierenden des 8. Semester Internationale Betriebswirtschaft entwickelten eine Konzeption für verschiedene Vertriebskanäle, wie beispielsweise Online-Shop oder Direktvertrieb und entwickelten einen Leitfaden zu Auswahl, Führung und Betreuung von Franchise-Nehmern. Für die verwandelbaren Schmucksysteme "Charlotte" bewerteten die Studierenden zukünftige Märkte wie Asien, USA und Europa. Die studentischen Berater unterzogen das Unternehmen Ehinger-Schwarz einer Stärken-Schwächen-Analyse, erschlossen das Marktpotenzial für verwandelbare Schmucksysteme und stellten mögliche Marktrisiken heraus. Sie gingen auf die kulturellen Besonderheiten des Auslands ein, schlugen Kooperationspartner vor und errechneten ein Finanzierungskonzept für den Markteintritt bzw. dessen Durchdringung. Außerdem tüftelten die Studierenden von Prof. Dr. Susanne Kinzler an einer Optimierung der Kommunikationsstrategie, um die Bekanntheit der Schmucksysteme "Charlotte" zu steigern. Ungewöhnliche Orte und Anlässe wie ehemalige Gefängnisse oder Kirchen oder der Queens Birthday könnten nach Meinung der Studierenden dazu beitragen. Auf der Inhorgenta in München haben die Studierenden nun Gelegenheit, ihre Ideen im Umfeld der Wettbewerber einem weiteren Test zu unterziehen.

"Vorbildlich, wie die FH Aalen Theorie und Praxis zusammenbringt", zeigte sich Wolf-Peter Schwarz nach dem Präsentationsmarathon zufrieden. Er denke, dass eine solche studentische Beratung für beide Seiten sehr fruchtbar sei. Die Studierenden müssten ihre Ideen in der Praxis erproben, was sie täten, indem sie dem Unternehmen zugleich einen Spiegel vorhielten. Prof. Dr. Susanne Kinzler stimmt zu: "Die Rückkopplung an Unternehmen macht die Studierenden mit den wirtschaftlichen Gegebenheiten bekannt und ist so eine optimale Vorbereitung auf das nahe Berufsleben."
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