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Martini-Konsult Zweitmeinung: Mehr Wissen und Sicherheit für Patienten mit Prostatakrebs

11.04.2007 - (idw) Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

Fachübergreifende Kooperation von Spezialisten / Klinisches und pathologisches Gutachten Die Diagnose Prostatakrebs oder das Wiederauftreten des Tumors (Rezidiv) stellen für Betroffene und deren Angehörige meist einen schweren Lebenseinschnitt dar. Die Wahl der bestmöglichen Therapie mit den größten Heilungschancen bei geringsten Nebenwirkungen steht jetzt im Vordergrund. Der mündige Patient verlangt zunehmend nach einer fachkundigen und objektiven Information. Soll er sich für eine Operation an der Prostata entscheiden, eine Strahlentherapie oder eine medikamentöse Behandlung? Das Bedürfnis nach einer zweiten Meinung unter Einbeziehung des behandelnden Arztes ist groß: Martini-Konsult Zweitmeinung trägt dieser gestiegenen Nachfrage Rechnung. Das neue Konzept der Martini-Klinik am UKE, dem High-Volume-Center mit der Spezialisierung ausschließlich auf die Diagnose und Behandlung des Prostatakrebses, möchte Patienten die Wahl der für sie geeigneten Therapie ermöglichen. Professor Dr. Jörg. F Debatin, Ärztlicher Direktor des UKE, erklärte anlässlich der heutigen Pressekonferenz zur Vorstellung des Produktes: "Mit Martini-Konsult Zweitmeinung werden wir der Tatsache gerecht, dass die Martini-Klinik zu den führenden Zentren für die Behandlung des Prostatakarzinoms weltweit gehört. Dieses Angebot ist bislang europaweit einmalig und bietet Patienten völlig neue Möglichkeiten, sich von unserem neunköpfigen Expertenteam aus allen relevanten Fachgebieten eine zweite Meinung geben zu lassen. Das schafft Wissen und Sicherheit."

Das Konzept von Martini-Konsult Zweitmeinung basiert auf dem Zusammenschluss von Fachärzten der Martini-Klinik und des UKE zu einem interdisziplinären Team, dem Tumorboard. Sie erstellen auf Wunsch des Patienten ein individuelles Gutachten, das aus zwei Teilen besteht: Dem pathologischen Gutachten mit der Untersuchung des früher entnommenen Tumorgewebes und dem klinischen Gutachten. Beide Dokumente zeigen dem Patienten auf sein Krankheitsbild zugeschnittene Therapieoptionen auf und erläutern klar und verständlich Heilungschancen, aber auch Risiken.

Der fachübergreifenden Expertenrunde gehören neben Leiter Dr. Thorsten Schlomm (Oberarzt Martini-Klinik am UKE) Prof. Hartwig Huland und PD Dr. Markus Graefen (Chefärzte der Martini-Klinik am UKE), Prof. Guido Sauter (Direktor des Institutes für Pathologie am UKE), sein Fachkollege PD Dr. Andreas Ebersdobler, PD Dr. Andreas Krüll (Facharzt für Strahlentherapie, Leiter des Ambulanzzentrums des UKE), sein Fachkollege Dr. Rudolf Schwarz sowie Prof. Dr. Carsten Bokemeyer (Ärztlicher Leiter des Onkologischen Zentrums am UKE) und sein Fachkollege Dr. Jan Wierecky an. Diese fachübergreifende Kooperation gewährleistet ein neutrales und objektives Diskussionsergebnis.

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