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Adam Smith und Konfuzius. Wege zu einer transkulturellen Begründung wirtschaftlicher Institutionen

19.04.2007 - (idw) Kulturwissenschaftliches Institut

Ein öffentlicher Vortrag von Prof. Dr. Carsten Herrmann-Pillath (Universität Witten/Herdecke) am 25. April 2007, um 18.15 Uhr im Kulturwissenschaftlichen Institut, Essen Mit der Wiederentdeckung des Faktors der kulturellen Einbindung von Institutionen stellt sich die Frage nach transkulturell gültigen Gemeinsamkeiten. In dem Vortrag werden die moral- und sozialphilosophischen Vorstellungen von Adam Smith im Kontext der Entwicklung der westlichen Kultur und Wirtschaft beleuchtet und auf chinenisches Denken, insbesondere den Konfuzianismus, bezogen. Vor diesem Hintergrund werden dann Perspektiven eines Diskurses zwischen der westlichen und östlichen Moralphilosophie im Hinblick auf die transkulturelle Begründung von Institutionen entwickelt.

Carsten Herrmann-Pillath ist Inhaber des Lehrstuhls für gesamtwirtschaftliche und institutionelle Entwicklung und Direktor des Instituts für kulturvergleichende Wirtschaftsforschung der Universität Witten/Herdecke; Gründer und Academic Director der Sino-German School of Governance; Forschungsschwerpunkte sind internationale Wirtschaft, Evolutionsökonomik (www.evolutionaryeconomics.net) und die chinesische Wirtschaft (www.on-China.de).

Die Veranstaltung ist Teil einer Reihe von öffentlichen Vorträgen, die im Rahmen des Projekts "Der Humanismus in der Epoche der Globalisierung. Ein interkultureller Dialog über Menschheit, Kultur und Werte" am KWI stattfinden. Ziel des von der Stiftung Mercator geförderten Projekts ist es, ein Verständnis vom Menschen zu entwickeln, das alle Kulturen übergreift und sie zugleich in ihrer Eigenart und Vielfalt zur Geltung kommen lässt. Hierbei gilt es, Potenziale für einen neuen Humanismus in verschiedenen kulturellen Kontexten auszuloten und so der besonderen Fähigkeit der Kulturwissenschaften, die im Zeitalter der Globalisierung in ihrer Orientierungsfunktion liegt, gerecht zu werden.

Die Veranstaltung ist öffentlich. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.kwi-nrw.de oder unter der Telefonnummer 0201/7204-213.
Weitere Informationen: http://www.kwi-nrw.de
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