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Zur Psychopathologie des Wahns

02.05.2007 - (idw) Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN)

Ganz im Zeichen der Themen Psychopathologie und anthropologischen Psychiatrie steht das 23. Herzberger Psychiatriegespräch am Donnerstag, den 19. Mai 2007, um 17.00 Uhr, im Evangelischen Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge in Berlin-Lichtenberg: "Neue Beiträge zur Psychopathologie des Wahn" lautet der Eröffnungsvortrag von Professor Dr. med. Werner Janzarik, Heidelberg, einem Doyen der Psychopathologieforschung in der Bundesrepublik Deutschland. In einem zweiten Redebeitrag beschäftigt sich Professor Dr. med. Michael Schmidt-Degenhard, ebenfalls Heidelberg, mit der "Anthropologischen Bedeutung der Strukturdynamik am Beispiel des Problems der Imagination". Die Arbeitsschwerpunkte von Professor Janzarik, Jahrgang 1920, umfassen neben der Entwicklung strukturdynamischer Interpretation psychopathologischer Phänomene Forschungen zu psychiatrischen Grundbegriffen wie: Lebensgeschichte, Persönlichkeit, Situation, Reaktion, Psychose und Grundlagenforschung zur forensischen Psychiatrie, insbesondere zur Problematik der Schuldfähigkeitsprüfung. Neben seiner wissenschaftlichen Arbeit ist Professor Janzarik seit 1970 Mitherausgeber der "Monographien aus dem Gesamtgebiet der Psychiatrie" und war von 1977 bis 1990 Herausgeber der Fachzeitschrift "Der Nervenarzt".

Für Professor Schmidt-Degenhardt ist die Beschäftigung mit der anthropologischen Psychiatrie eine notwendige Ergänzung in der empirisch-kausalen Forschung. Verstehen stellt auch im klinischen Alltag einen sozialen Akt dar, in dem es gilt, sprachliche Mitteilungen psychotischer Menschen in ihrer Bedeutung richtig zu interpretieren.

Ort und Zeit: Evangelisches Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge, Herzbergstr. 79, 10365 Berlin-Lichtenberg, Haus 22, Festsaal; Donnerstag, 10. April 2007 von 17.00 bis 19.15 Uhr; Tram M8 und 21.

Anmeldung und weitere Informationen: Edeltraud Welke, Tel.: 030/5472 5861, Fax: 030/5472 299861; E-Mail: e.welke@keh-berlin.de und Kerstin Herrmann, Tel.: 030/5472 4802, Fax: 030/5472 22913, E-Mail: k.herrmann@keh-berlin.de und im Internet: http://www.keh-berlin.de
Weitere Informationen: http://www.keh-berlin.de
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