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Zukunftssicherung durch Netzwerke

26.02.2003 - (idw) Friedrich-Schiller-Universität Jena

11. Jenaer Gespräch Hochschule-Wirtschaft am 13. März an der Universität Jena

Anmeldeschluss ist der 1. März

Jena (26.02.03) Ein großer Standortvorteil Jenas ist die Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft. Ob Cluster, Netzwerk oder Austausch lokaler Wissenskompetenzen genannt - das Prinzip hat mit dazu beigetragen, dass Jena zur Boomtown geworden ist, und es hilft allgemein bei der Zukunftssicherung. Denn ohne neues Wissen heute, keine Wertschöpfung morgen und kein Wachstum übermorgen. Dieses Netzwerk-Phänomen wird im nächsten "Jenaer Gespräch Hochschule-Wirtschaft" am 13. März genauer unter die Lupe genommen. Zum Thema "Hochschule und Hochtechnologie" haben die Veranstalter Prof. Dr. Reinhard Haupt und Prof. Dr. Johannes Ruhland von der Universität Jena wieder Referenten aus Theorie und Praxis eingeladen. Interessenten sollten sich für die kostenpflichtige Veranstaltung bis zum 1. März anmelden bei Dr. Beate Eckart, Tel. 03641 / 943315 oder per E-Mail an B.Eckart@wiwi.uni-jena.de.

Die Technologiepartnerschaft zwischen Wirtschaft und Wissenschaft hat in Jena Tradition spätestens seit den Zeiten von Abbe, Schott und Zeiß. Doch es ist deutlich, dass der erhoffte Netzeffekt erst eintritt, wenn ausreichend Teilnehmer vorhanden sind. Dann steigt der Nutzen für die ,Netzwerker' progressiv an und führt auch zu einer Imagestärkung für die Region. "Jena hat nur eine Chance wahrgenommen zu werden, wenn es sich im Hochtechnologiebereich bewegt", analysiert Prof. Haupt. "Inzwischen hat sich ein gewisser Ruf stabilisiert, der Außenwirkung zeigt", weiß der Wirtschaftswissenschaftler von der Jenaer Universität. Neben dem Image ist in Jena auch der "Infrastrukturuntergrund" entstanden. Und durch die Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft sowie über Disziplingrenzen hinaus hat sich etwas entwickelt, "das in gleich großen Regionen Schule machen kann", ist Haupt überzeugt. Der erfahrene Betriebswirt geht sogar noch einen Schritt weiter: "Vergleichbaren Regionen wie Erlangen, Göttingen oder Freiburg sind wir in manchem bestimmt voraus", unterstreicht Prof. Haupt.

Dies werden während des Jenaer Gesprächs beispielhaft u. a. der zukünftige Vorstandsvorsitzende der Jenoptik AG Alexander von Witzleben sowie auswärtige Referenten vorstellen. Neben den Thüringer und den externen Netzwerken kommt auch die Theorie nicht zu kurz. Prof. Dr. Pier Paolo Saviotti von der Uni Nizza, der derzeit als Gastprofessor an der Friedrich-Schiller-Universität tätig ist, wird über die notwendige Wissensbasis sprechen.

Weitere Informationen unter: www.jenaer-gespraeche.uni-jena.de.
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