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"Wertbindung und Gewalt oder: Wie aus Erfahrungen Rechte werden"07.05.2007 - (idw) ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius
Der Erfurter Soziologe Prof. Dr. Hans Joas spricht am Mittwoch, 9. Mai 2007, um 19 Uhr im Auditorium maximum der Bucerius Law School, Jungiusstraße 6 in Hamburg über
"Wertbindung und Gewalt oder: Wie aus Erfahrungen Rechte werden"
Die Debatte über Wertewandel und Werteverlust wird heftig geführt. Denn die Gesellschaft registriert den Zerfall familiärer Bindungen, extreme Gewalttaten - insbesondere von Jugendlichen - schrecken sie auf, ebenso wie die Zunahme von Suchtproblemen. Sind das Krisensymptome? Was hält die Gesellschaft zusammen? Wie entstehen Normen und Werte? Wie können Wertbindungen stabilisiert und verstetigt werden? Hans Joas vom Max Weber Kolleg der Uni-versität Erfurt hat mehrere Bücher zu diesen Fragen veröffentlicht (Die Entste-hung der Werte, Kriege und Werte, Braucht der Mensch Religion?, Die kulturel-len Werte Europas).
Hans Joas Vortrag bildet den dritten Abend der Vorlesungsreihe "Von der 'Macht der Ohnmächtigen'. Zur Relevanz der Zivilgesellschaft" im Rahmen des Studium generale der Bucerius Law School. Die Reihe wird gemeinsam von der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius und Bucerius Law School veranstaltet.
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die ZEIT-Stiftung, Frauke Hamann, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Tel. 040/41 33 68 70, E-Mail: hamann@zeit-stiftung.de.
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