Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenFreitag, 29. August 2014 

Gesundheitserziehung an den Schulen gewinnt an Bedeutung

09.05.2007 - (idw) Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald

Einladung zum Symposium zu schulbezogenen Präventions- und Gesundheitsförderungsprogrammen in Mecklenburg-Vorpommern

Unter Leitung von Prof. Christian Splieth und Prof. Wolfgang Hoffmann findet an der Universität Greifswald am Mittwoch, dem 16. Mai 2007, ein Symposium mit dem Titel "Gesundheit lernen" statt. Ziel der öffentlichen Informationsveranstaltung, an der auch Gesundheitsminister Erwin Sellering teilnimmt und den Landesaktionsplan Prävention vorstellt, ist neben der gegenseitigen Information über Projekte schulischer Gesundheitsförderung die Entwicklung programmübergreifender Strategien für das Land Mecklenburg-Vorpommern und der Aufbau einer Netzwerk- und Kommunikationsstruktur zwischen den Akteuren. Die Vertreter der Medien sind recht herzlich eingeladen. Das Symposium, das maßgeblich vom Institut für Community Medicine der Universität Greifswald organisiert wird, richtet sich hauptsächlich an Vertreter aus den Schulen, Kooperationspartner aus dem schulischen Umfeld, Politik sowie Wissenschaft und Forschung. Das Symposium wird vom Ministerium für Soziales und Gesundheit und dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur in Mecklenburg-Vorpommern unterstützt.

Anfang März haben die beiden Projektleiter Prof. Christian Splieth und Prof. Wolfgang Hoffmann zusammen mit Bildungsminister Henry Tesch und Gesundheitsminister Erwin Sellering in Schwerin das Präventionsprogramm GeKoKidS ("Gesundheitskompetenz bei Kindern in der Schule") vorgestellt, mit dem Schüler lernen sollen, mehr für ihre Gesundheit zu tun. Dabei berücksichtigt GeKoKidS eine Vielzahl gesundheitsbezogener Themen: Ernährung, Bewegung, Impfstatus, Zahngesundheit, die Vermeidung des Beginns des Rauchens und die Prävention chronischer Schmerzen.

Das Programm startet zum Schuljahresbeginn 2007/08 in Greifswald und Ostvorpommern in der Klassenstufe 5. Die wissenschaftliche Begleitung und Überprüfung der Wirksamkeit des Programms erfolgt durch die Universität Greifswald und wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert.

Auf der Greifswalder Fachtagung werden weitere im Land entwickelte Programme schulischer Gesundheitsförderung und Prävention vorgestellt (s. Programm).

Weitere Informationen/Ansprechpartner
Institut für Community Medicine
Abt. Versorgungsepidemiologie und Community Health
Dr. Marco Franze
Ellernholzstraße 1-2, 17475 Greifswald
T +49 3834 86-77 56
F +49 3834 86-77 52
E Marco.Franze@uni-greifswald.de
http://www.medizin.uni-greifswald.de/icm/institut.html

Gesundheit lernen - Symposium zu schulbezogenen Präventions- und Gesundheitsförderungsprogrammen in Mecklenburg-Vorpommern

Veranstalter: Institut für Community Medicine Greifswald

Mittwoch, 16. Mai 2007

Universitätsklinikum/Neubau, Ferdinand-Sauerbruch-Straße, Hörsaal Nord, Greifswald

14.00 Uhr - Anmeldung und vitaler Imbiss

14.30 Uhr - Begrüßung
Prof. Dr. Wolfgang Hoffmann, Institut für Community Medicine, Uni Greifswald
Prof. Dr. Christian Splieth, Abteilung für Präventive Zahnmedizin & Kinderzahnheilkunde, Uni Greifswald

"Gesundheitsförderung für Kinder in der Schule - der Landesaktionsplan Prävention"
Erwin Sellering, Minister für Soziales und Gesundheit M-V

15.00 Uhr - Projektpräsentationen

"GeKoKidS - Gesundheitskompetenz bei Kindern in der Schule"
Dr. Marco Franze, Institut für Community Medicine, Uni Greifswald
Dr. Anja Weiß, Abteilung für Präventive Zahnmedizin & Kinderzahnheilkunde, Uni Greifswald

"Anschub.de - Allianz für nachhaltige Schulgesundheit und Bildung in Deutschland"
Jördis Hübner, Ansprechpartnerin in der Modellregion M-V, Bertelsmann-Stiftung, Gütersloh

"Netzwerk Lehrergesundheit"
Dipl.-Psych. Christine Altenstein, Institut für Medizinische Psychologie, Uni Greifswald

16.00 - Kaffeepause

16.30 Uhr - Postersession: Austausch über weitere Programme schulbezogener Prävention und Gesundheitsförderung in M-V

Moderation: Prof. Dr. Wolfgang Hoffmann/Prof. Dr. Christian Splieth

16.45 Uhr - Diskussion und Konsensbildung zum Aufbau einer Netzwerk- und Kommunikationsstruktur von schulbezogenen Präventions- und Gesundheitsförderungsprogrammen in M-V
Moderation: Prof. Dr. Wolfgang Hoffmann/Prof. Dr. Christian Splieth

17.30 Uhr - Ausblick und Verabschiedung
Prof. Dr. Wolfgang Hoffmann/Prof. Dr. Christian Splieth
Weitere Informationen: http://idw-online.de/pages/de/news198898
uniprotokolle > Nachrichten > Gesundheitserziehung an den Schulen gewinnt an Bedeutung
ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenDruckansicht

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/136607/">Gesundheitserziehung an den Schulen gewinnt an Bedeutung </a>