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Pharmazeutinnen tagen in Leipzig

27.02.2003 - (idw) Universität Leipzig

Das 2. Symposium des Deutschen Pharmazeutinnen Verbandes findet in Leipzig statt. Der erst im August 2002 gegründete Verband versteht sich als Netzwerk von Pharmazeutinnen aus allen Tätigkeitsbereichen. Dementsprechend vielgestaltig ist die Themenwahl.

Das 2. Symposium des Deutschen Pharmazeutinnen Verbandes findet in Leipzig statt. Der erst im August 2002 gegründete Verband versteht sich als Netzwerk von Pharmazeutinnen aus allen Tätigkeitsbereichen. Dementsprechend vielgestaltig ist die Themenwahl. Die Palette reicht von den "Aufgaben der Pharmazeutinnen bei der Arzneimittelüberwachung" über "Anforderungen bei der Arzneimittelzulassung" bis hin zu "Pharmazeutinnen in der Industrie".

Zeit: 5.3.2003, Beginn: 10.30 Uhr
Ort: Institut für Pharmazie, Beckmann-Hörsaal, Talstraße

Deutsche Pharmazeutinnen hatten ihren Verein seinerzeit mit der Zielstellung gegründet, die Chancengleichheit von Frauen und Männern in ihrem Beruf zu befördern. "Derzeit ist es so", erklärte Prof. Karen Nieber, Direktorin des Institutes für Pharmazie der Universität Leipzig, "dass zwar rund 75% der Studierenden bei uns Frauen sind, aber nur wenige von ihnen in einflussreichen Positionen arbeiten". Offensichtlich lassen sich Karriere und Familie auch in diesem Beruf nur schwer unter einen Hut bringen.

Mit den Symposien wollen die Verbandsmitglieder die besondere Situation von Pharmazeutinnen in Deutschland transparenter machen und Lösungsansätze für Probleme bieten. Die Veranstaltungen richten sich folgerichtig an Pharmazeutinnen und Studentinnen der Pharmazie.

Der Deutsche Pharmazeutinnen Verband hatte kürzlich in einer Presseerklärung die Gesundheitspolitik des Bundes scharf gerügt, die sich vehement gegen die Apotheken und damit gegen Frauen richte: "Die Angestellten sind fast nur Frauen: 85 % der Approbierten, 95 % der Pharmazeutisch-technischen Assistenten und 99 % der Pharmazeutisch-Kaufmännischen Angestellten sind weiblich. Dabei handelt es sich häufig um wohnortnahe Teilzeitarbeitsplätze, die es Frauen ermöglichen, Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen. Da bedarf es keiner hellseherischen Fähigkeiten, um vorherzusagen, dass das BSSichG ausnahmslos zu Entlassungen von Frauen führen wird und damit das frauenfeindlichste Gesetz ist, dass nach dem zweiten Weltkrieg erlassen worden ist."

weitere Informationen:
Prof. Karen Nieber
Telefon: 0341 97 36 800
E-Mail: nieber@uni-leipzig.de
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