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Das war der Tag der offenen Tür an der Hochschule Esslingen in Göppingen

16.05.2007 - (idw) Hochschule Esslingen

Nicht nur schauen, auch anfassen und begreifen war das Motto des Tags der offenen Tür am Samstag, 12. Mai, an der Hochschule Esslingen in Göppingen. In den hochmodernen Laboren präsentierten sich die Fakultät Mechatronik und Elektrotechnik und der Studiengang Wirtschaftsinformatik der Fakultät Betriebswirtschaft. Im neuen Hochschulranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE), das von der ZEIT herausgegeben wurde, erhielt die Fakultät Mechatronik und Elektrotechnik auch in diesem Jahr wieder die besten Noten in der Laborausstattung, der Betreuung der Studierenden, dem Praxisbezug und der allgemeinen Studierendensituation. Sie gehört somit zu Deutschlands beliebtesten und besten Fakultäten. Davon konnten sich auch die Besucherinnen und Besucher, die sich am Tag der offenen Tür am Standort Göppingen informierten, überzeugen. Viele Studierende zeigten zusammen mit ihren Professoren ihre Projekte. Die Begeisterung und der Spaß an der Technik war allen gemeinsam.

Zum Beispiel das Projekt Solarpanel: "Hier wird sowohl technisches als auch betriebswirtschaftliches Know-how verlangt", so Prof. Kurt Warbinek. Die Studierenden des Studiengangs Mechatronik/Elektrotechnik arbeiten hier mit Studierenden des Studiengangs Wirtschaftsinformatik eng zusammen, um eine Wirtschaftlichkeitsberechnung aufzustellen, die beim Bau von Solarzellen wichtig werden kann. Anhand von vorgegebenen Fakten wie Dachgröße, Lage und Sonneneinstrahldauer wird eine Berechnung vorgenommen, um abzuschätzen, ob sich der Einsatz von Solarzellen lohnt.

Auch Simon Lipfert, Wirtschaftsinformatik-Student, ist ganz dabei, wenn es um das Legoturmprojekt geht. Hier lernen Besucherinnen und Besucher das Thema Projektmanagement kennen und dürfen auch gleich tätig werden. Sie erhalten die Aufgabe, einen Turm mit ca. 250 Legobausteinen zu bauen. Der Turm kann von beliebiger Höhe, Konstruktion und Aussehen sein. Am Schluss erhielt die Gruppe, die am schnellsten, höchsten und in der kürzesten Planungszeit gebaut hat, den ersten Preis. "Ohne einen guten Projektleiter geht es dabei aber nicht. Je besser die Koordination, umso besser ist auch das Ergebnis", so sein Fazit.

Aktiv werden konnten die Besucherinnen und Besucher auch beim Bau eines elektrischen Reaktionstesters. Dabei lernten die Gäste nicht nur die verschiedenen Labore in der Automatisierungstechnik, der Elektrotechnik und Feinwerktechnik kennen, sondern mussten die Bauteile an den verschiedenen Stationen selbst zusammen bauen. Natürlich halfen hier Studierende und Mitarbeiter der Hochschule, damit die Bastler zum Schluss das fertige Ergebnis mit nach Hause nehmen konnten

Viel Andrang gab es auch im Labor Feinwerk- und Mikrotechnik an der Präzisionsbohrmaschine. Unter einem Mikroskop war das Ergebnis zu bewundern: ein Loch durch ein Rosshaar. Die Fertigung mit höchster Präzision gehört hier ebenso dazu wie das Arbeiten mit optischen Technologien beispielsweise in Messtechnik und Qualitätssicherung.

Weiter ging es in die Zentrale Fertigungswerkstatt. Hier entstanden kleine Kunstwerke mit Schweißgerät und Lötkolben. Viele Mädchen und Jungen getrauten sich zum ersten Mal an diese Aufgabe und freuten sich über die Kunstwerk aus Schrauben und Nägeln.

Nach einer kleinen Verschnaufpause mit Musik von der Bigband des Erich-Kästner-Gymnasiums konnten sich die Besucherinnen und Besucher weiter umschauen und mitmachen z. B. bei einer Führung durch den Reinraum, bei einer Vorführung der Schüler-Ingenieur-Akademie, beim Drehen einer Runde mit dem Solar-Kart, beim Fachsimpeln am Rennboliden und am Dieselmotorrad und bei der Vorführung der Popkornmaschine. Um 16 Uhr wurden die Türen für die Allgemeinheit geschlossen und die Absolventen des Standortes Göppingen wurden begrüßt. Am Abend mischten sich die Ehemaligen beim Viererfest unter die Studierenden. Denn zum Wohlfühlen gehören eben nicht nur gute Studienbedingungen sondern auch das gemeinsame Feiern.


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