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Wenn einer eine Reise tut

16.05.2007 - (idw) VolkswagenStiftung

Wie wir reisen und was es für uns bedeutet - Ein interdisziplinäres Symposium vom 1. bis 3. Juni 2007 in Trier beleuchtet die Reiseforschung Wie wir reisen und was es für uns bedeutet - Ein interdisziplinäres Symposium vom 1. bis 3. Juni 2007 in Trier beleuchtet die Reiseforschung

Auch schon wieder reiselustig? Dann geht es Ihnen wie vielen, die sich bereits nach dem nächsten Urlaub sehnen. Was aus der Sicht des Urlaubers so erstrebenswert und positiv erscheint, kann allerdings für die Menschen in den Zielländern ganz anders aussehen. Denn Inbesitznahme, Kommerzialisierung, Umweltverschmutzung und Konformität bilden die Kehrseite des modernen Tourismus. Dabei ist der "Fremdenverkehr" nur eine Erscheinungsform des Reisens. Darüber hinaus ist an Auswanderung, Geschäftsreisen und sogar an Ausflüge in virtuelle Welten zu denken. Und: Auch in Literatur und Kunst ist die "Reise" ein zentrales Motiv - und nicht immer führt sie in eine "heile Welt"...

Mit der Mehrdeutigkeit des Reisens beschäftigen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei dem Symposium "Topologien des Reisens" vom 1. bis 3. Juni 2007 an der Universität Trier. Ausgerichtet wird die von der VolkswagenStiftung mit rund 26.000 Euro geförderte Konferenz von Juniorprofessorin Dr. Alexandra Karentzos vom Trierer Centrum für Postcolonial und Gender Studies und Dr. des. Alma-Elisa Kittner vom Kunstwissenschaftlichen Institut der Hochschule für bildende Künste Braunschweig. Das interdisziplinär angelegte Symposium umfasst dabei Beiträge, die von der Soziologie und Ethnologie über Kunstgeschichte, Literatur-, Film- und Medienwissenschaften bis hin zu Geografie und Tourismuswirtschaft reichen.

Die Referentinnen und Referenten richten ihr Augenmerk vor allem auf die ambivalenten Bilder des Reisens zwischen Traumvorstellung und Wirklichkeit, auf die unterschiedlichen Wahrnehmungen der Reisenden und der Bereisten. Die rund 25 Vorträge widmen sich vielfältigen Themen: Neben den globalen Bewegungen durch Migration und Tourismus wird der Blick auf das Mobilitätskonzept des Nomadentums gerichtet. Die Perspektiven des reisenden Künstlers werden ebenso reflektiert wie mediale Inszenierungen des Reisens in Film und Fernsehen, Simulationsspielen und Weblogs. Die Wissenserzeugung durch Reisetagebücher von Expeditionen und durch die von ihnen mitgebrachten Objekte steht im Zentrum zweier weiterer Themenblöcke.

Interessierte Journalistinnen und Journalisten sind herzlich eingeladen, an der Veranstaltung oder einzelnen Vorträgen teilzunehmen. Das Symposium findet statt an der Universität Trier, Universitätsring 15, 54296 Trier, Raum A 9/10. Beginn ist am 1. Juni um 9.30 Uhr. Sie finden den Informationsflyer mit dem Tagungsprogramm auf unserer Homepage unter http://www.volkswagenstiftung.de/fileadmin/downloads/Reisenprogramm.pdf. Wenn Sie teilnehmen möchten, kontaktieren Sie bitte per E-Mail Jun.-Prof. Dr. Alexandra Karentzos: karentzos@uni-trier.de.

Kontakt Symposium
Universität Trier
Centrum für Postcolonial und Gender Studies
Jun.-Prof. Dr. Alexandra Karentzos
Telefon: 0651 20121 - 82 / 21
E-Mail: karentzos@uni-trier.de

Veranstaltungsort:
Von Freitag, den 1. Juni um 9.30 Uhr, bis Sonntag, den 3. Juni an der Universität Trier, Universitätsring 15, 54296 Trier, Raum A 9/10.


Kontakt
VolkswagenStiftung
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Dr. Christian Jung
Telefon: 0511 8381 - 380
E-Mail: jung@volkswagenstiftung.de

Der Text der Presseinformation steht im Internet zur Verfügung unter http://www.volkswagenstiftung.de/service/presse.html?datum=20070516
Weitere Informationen: http://www.volkswagenstiftung.de/fileadmin/downloads/Reisenprogramm.pdf - Programm
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