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Naturschutzgeschichte in Brandenburg - Ausstellung vom 24. Mai bis 20. Juli 2007 an der Universität Potsdam

23.05.2007 - (idw) Universität Potsdam

Zum Thema "Naturschutzgeschichte in Brandenburg" ist vom 24. Mai bis zum 20. Juli 2007 eine Ausstellung an der Universität Potsdam zu sehen. Die Exposition findet im Rahmen der Ringvorlesung "Umwelt- und Naturschutz" statt und wird vom Institut für Geoökologie und dem Interdisziplinären Zentrum für Musterdynamik und Angewandte Fernerkundung veranstaltet. Es handelt sich um eine Wanderausstellung des "Hauses der Natur" in Potsdam.
Die Ausstellung skizziert auf 15 Tafeln die Entwicklung des Naturschutzes in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die Region Berlin-Brandenburg war einer der wichtigsten Ausgangsorte für die Entstehung der Naturschutzbewegung in Deutschland. Als Reaktion auf die Industrialisierung entstanden um 1900 verschiedene Strömungen, die den Schutz von Natur und Landschaft forderten, wie die Heimatschutzbewegung, die Naturdenkmalpflege, die Vogelschutz- und Naturschutzparkbewegung. 1906 wurde die Staatliche Stelle für Naturdenkmalpflege in Preußen gegründet, 1908 die Brandenburger Provinzialstelle für Naturdenkmalpflege. Der Naturschutz wurde 1919 in die Weimarer Verfassung aufgenommen und 1926 der Naturschutzring Berlin-Brandenburg gegründet. Während des Zweiten Weltkrieges Krieges kam die Naturschutzarbeit nach und nach zum Erliegen und in den ersten Nachkriegsjahren nur langsam wieder in Gang. Mit dem Wiedereinsetzen von Naturschutzbeauftragten und dem weiteren Ausbau des Schutzgebietssystems wurde der Naturschutz anknüpfend an die Strukturen, die sich bis 1945 entwickelt hatten, weitergeführt.

Hinweis an die Redaktionen:
Zeit der Ausstellung: 24. Mai bis 20. Juli 2007
Öffnungszeiten: montags bis freitags von 8.00 Uhr bis 17.00 Uhr
Ort der Ausstellung: Universitätskomplex Golm, Karl-Liebknecht-Straße 24-25, Haus 26, Foyer, 14476 Golm

Für weitere Informationen steht Ihnen Dr. Matthias Kühling von der Universität Potsdam telefonisch unter Tel.: 0331/977-2187, -2249, E-Mail: kuehling@uni-potsdam.de zur Verfügung.

Diese Medieninformation ist auch unter
http://www.uni-potsdam.de/pressmitt/2007/pm105_07.htm im Internet abrufbar.

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