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FH Münster bestätigt ihre Spitzenposition im Land

24.05.2007 - (idw) Fachhochschule Münster

Leistungsbasierte Mittelverteilung: 5,8 Prozent höheres Budget / 11 Millionen Euro Drittmittel Die Fachhochschule Münster bestätigt eindrucksvoll ihre dominierende Stellung im Land. Sowohl bei der Einwerbung von Drittmitteln als auch bei den nach Leistung verteilten Mitteln der Landesregierung liegt sie mit weitem Abstand an der Spitze. Dies geht aus dem Jahresbericht 2006 des Rektorats hervor, der jetzt dem Senat der Hochschule vorgelegt wurde.

Die Hochschulen in Nordrhein-Westfalen erhalten ein 80-prozentiges Grundbudget. Die restlichen 20 Prozent werden nach Leistungskriterien auf die Hochschulen verteilt. Die beiden entscheidenden Größen für Fachhochschulen sind dabei die Absolventenzahlen gemessen an der Studiendauer und die Drittmittelquote. Die Absolventenzahlen gehen mit 85 Prozent in die Bewertung ein, die Drittmittel mit 15 Prozent. Für die Universitäten werden auch Promotionen berücksichtigt. Bei diesem Prinzip gibt es naturgemäß Gewinner und Verlierer. Um allzu große Verluste in einzelnen Hochschulen zu vermeiden, hat das Land nach unten eine Grenze gezogen: Eine Hochschule soll nicht mehr als 1,5 Prozent ihres Gesamtbudgets bei der Umverteilung verlieren. Bei den Gewinnen ist - anders als in den Vorjahren - keine Grenze gesetzt. Bislang war dort bei 2 Prozent des Gesamtbudgets Schluss.

Durch diese leistungsorientierte Mittelverteilung der Landesregierung erfährt das Gesamtbudget der Fachhochschule Münster nun einen Zuwachs von 5,8 Prozent. Auf Platz zwei folgt mit großem Abstand die FH Dortmund mit 1,5 Prozent Plus. Lediglich zwei weitere der insgesamt zwölf staatlichen Fachhochschulen haben noch einen geringfügigen Zuwachs ihres Budgets zu verzeichnen, alle anderen müssen Verluste hinnehmen. Für die Fachhochschule Münster bedeutet das Mehreinnahmen von rund 2 Millionen Euro. "Innerhalb der Hochschule verteilen wir diese Mittel ebenfalls anhand von Leistungskriterien, so dass wir die Kürzungen der vergangenen Jahre teilweise kompensieren können", erklärte Rektor Prof. Dr. Klaus Niederdrenk. Bei den Universitäten präsentiert sich die RWTH Aachen am leistungsstärksten mit einem Zuwachs von 1,9 Prozent ihres Gesamtbudgets, die Universität Münster liegt mit einem Plus von 1,2 Prozent im oberen Drittel.

Zum vierzehnten Mal in Folge verzeichnete die FH Münster im Jahr 2006 eine Steigerung der Drittmittel für Forschung und Entwicklung. Die Gesamtsumme stieg um 15 Prozent und beläuft sich auf knapp 11 Millionen Euro. Das entspricht bereits 31 Prozent des Haushaltes der Hochschule, den sie vom Land für die Wahrnehmung der gesetzlich vor-geschriebenen Aufgaben erhält. Drittmittel aus der Wirtschaft mit einem Volumen von 3,4 Millionen Euro stellen wie im Vorjahr den größten Anteil dar.

Abermals sehr gut positionierte sich die Hochschule in öffentlichen Förderprogrammen. Besonders bemerkenswert ist der Erfolg im neuen Programm "FHprofUnd" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Dieses Programm unterstützt Kooperationen zwischen Hochschulen und Unternehmen. Wesentliche Ziele sind ein intensiverer Wissens- und Technologietransfer in die Unternehmen und bessere forschungsnahe Qualifizierungsmöglichkeiten für Studierende und Forschungspersonal. Alle neun eingereichten Anträge der Hochschule wurden als förderungswürdig eingestuft, sechs bewilligt. Insgesamt hatten bundesweit rund 100 Vorhaben den Zuschlag bekommen.
Weitere Informationen: http://www.fh-muenster.de
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