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Tag der Forschung an der Universität Trier

30.05.2007 - (idw) Universität Trier

Die Universität Trier lädt ein zu einem "Tag der Forschung" am Mittwoch, 13. Juni 2007, von 14:00 bis etwa 21:00 Uhr im Auditorium maximum auf Campus I, Tarforster Höhe. Themen aus den Geisteswissenschaften prägen diesen Nachmittag an der Universität Trier. Schwerpunkt ist eine Diskussion zum Stellenwert der Geisteswissenschaften mit der Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Doris Ahnen, sowie mit renommierten Vertretern aus dem Bereich der Universitäten und Forschungseinrichtungen in Rheinland-Pfalz. Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur hat in diesem Jahr Universitätspräsident Prof. Dr. Peter Schwenkmezger gebeten, den "Tag der Forschung" an der Universität Trier zu organisieren. Insgesamt ist es der dritte "Tag der Forschung" in Rheinland-Pfalz. Diesmal ist er eingebettet in das bundesweite Jahr der Geisteswissenschaften 2007. Deshalb wollen Ministerium und Universität an diesem Tag die gesellschaftliche Bedeutung der Geisteswissenschaften stärker ins Bewusstsein rufen und ihren Nutzen hervorheben, der vordergründig schwer fassbar ist. Weiterhin sollen die vielfältigen Bereiche geisteswissenschaftlicher Forschung und Lehre sowie die damit verbundenen beruflichen Möglichkeiten gegenüber der Öffentlichkeit beleuchtet werden.
Bereits am 7. Februar 2007 wurde das Jahr der Geisteswissenschaften an der Universität Trier eröffnet. Und dass der Tag der Forschung 2007 erneut hier stattfindet, ist keineswegs ein Zufall: Denn die Universität Trier hat ihre Ursprünge nach ihrer Wiedereröffnung im Jahre 1970 in einem dominant geisteswissenschaftlichen Bereich und seitdem beachtliche Forschungsergebnisse aufzuweisen. Auch wenn das Fächerspektrum heute weiter gefasst ist, so nimmt die Universität dieses "Jahr der Geisteswissenschaften 2007" zum Anlass, sich auf ihre Wurzeln zu besinnen. Mit im Zentrum steht der geisteswissenschaftliche Sonder¬forschungsbereich 600 "Zwischen Fremdheit und Armut", einige geistes¬wissen¬schaftliche Graduiertenkollegs sowie andere Forschungsprojekte, wie z. B. das Historisch-Kulturwissenschaftliche Forschungszentrum, einem Gemeinschaftsunternehmen der Universitäten Mainz und Trier.

Zum Programm
Der gesamte Nachmittag des "Tags der Forschung" wird somit den Geisteswissenschaften gewidmet sein. Von 14 bis 19 Uhr werden parallel zu den Vorträgen ausgewählte geisteswissenschaftliche Forschungsprojekte im Foyer des Audimax in einer Posterausstellung präsentiert.
Mit dem Vortrag "Bildung heute" von Prof. Dr. Wolfgang Neuser, Philosophie, Technische Universität Kaiserslautern, startet das Programm um 14 Uhr. Nach der offiziellen Begrüßung durch den Universitätspräsidenten Prof. Dr. Peter Schwenkmezger hält die Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur Rheinland Pfalz, Doris Ahnen, eine Ansprache. Ab 16:15 Uhr diskutieren unter der Moderation des
Politikwissenschaftlers Dr. Jürgen W. Falter von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz Ministerin Doris Ahnen; Dr. Dr. Andreas Barner, stellvertretender Sprecher der Unternehmensleitung Boehringer Ingelheim sowie Mitglied des Wissenschaftsrates der Bundesregierung und Vorsitzender des Hochschulrats der Universität Trier; Prof. Dr. Wolf-Andreas Liebert, Germanist und Vizepräsident der Universität Koblenz-Landau; Prof. Dr. Lutz Raphael, Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Trier und Mitglied des Wissenschaftsrates.

"Der 'Geist' der Geisteswissenschaften" ist Thema des Vortrags von Prof. Dr. Dr. h. c. Carl Friedrich Gethmann, Direktor der Europäischen Akademie zur Erforschung von Folgen wissenschaftlich-technischer Entwicklungen Bad Neuenahr-Ahrweiler GmbH.
Mit einem Empfang bei musikalischer Umrahmung durch das Trierer Swing Trio endet der Tag der Forschung.

Zum rheinland-pfälzischen Programm
In Zusammenarbeit mit den Vizepräsidenten Prof. Oldenstein (Universität Mainz) und Prof. Liebert (Universität Koblenz-Landau) sowie Prof. Neuser (Universität Kaiserslautern) entstand ein Programm mit Höhepunkten zum Jahr der Geisteswissenschaften in verschiedenen Institutionen des Landes sowie zum Tag der Forschung. Außer den Universitäten Kaiserslautern, Koblenz-Landau, Mainz und Trier tragen eine Reihe von Forschungs¬einrichtungen zum Jahr der Geistes¬wissenschaften bei. Das sind die Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz, das Institut für Europäische Geschichte Mainz, das Institut für Geschichtliche Landeskunde e.V. Mainz, das Römisch-Germanische Zentralmuseum Mainz, das Institut für Cusanus-Forschung Trier, das Deutsche Polen-Institut Darmstadt sowie die Europäische Akademie zur Erforschung von Folgen wissenschaftlich-technischer Entwicklungen Bad Neuenahr-Ahrweiler GmbH.


Für alle Aktionen in Rheinland-Pfalz steht das Programm im Internet unter: http://www.uni-trier.de/geisteswissenschaften

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