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"Texte lesen: objektiv oder persönlich?" - Theater, Theologie, Psychologie und Literatur im Dialog

14.06.2007 - (idw) Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt

Der Lehrstuhl für Didaktik der Deutschen Sprache und Literatur an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt lädt zum öffentlichen Kolloquium "Texte lesen: objektiv oder persönlich? Ein Dialog zwischen Theologie, Psychologie, Literaturvermittlung und Theater" ein. Die Tagung findet am Donnerstag, den 28. Juni von 13 bis 20 Uhr und am Freitag, den 29. Juni 2007 von 9 bis ca. 16 Uhr in die Universitätsallee, Raum 141 (Eichstätt) statt. Hirnforschung sowie Text- und Lesetheorien legen nahe, dass man den Sinn eines Textes beim Lesen selber generiert. Dies geschieht bei jedem ein wenig anders und sehr persönlich. Andererseits würden Kirchenvertreter, Theaterbesucher, Kritiker und Lehrer protestieren, wenn Texte "beliebig" werden. Ein literarischer Kanon beansprucht ebenso objektive Verbindlichkeit wie - in der Regel - die Literaturwissenschaft. Brisant wird die Frage dort, wo privates Lesen öffentlich wird: in der Religion, im Theater oder in der Schule.

Unter Leitung von Prof. Dr. Herta-Elisabeth Renk (Lehrstuhl für Didaktik der Deutschen Sprache und Literatur an der KU), referieren und diskutieren unter anderem der Intendant des Theaters Ingolstadt, Peter Rein, mit Prof. Dr. Kaspar Spinner (Didaktiker und Mitherausgeber von "Praxis Deutsch", Augsburg) und dem Münchner Kritiker, Autor und Lehrer an der Theaterakademie, Prof. Dr. C. Bernd Sucher. Weitere Teilnehmer des Kolloquiums sind Albert Lang (Professor am Salzburger Mozarteum), der Würzburger Theologe und Exeget Prof. Dr. Jörg Seip sowie die Musikwissenschaftlerin Dr. Ann-Kathrin Zimmermann von der Universität Tübingen. In einer Videokonferenz wird zudem von der University of Toronto der bekannte Psychologe und Narrationsforscher Prof. Keith Oatley zugeschaltet werden.

Interessenten können sich bei Anna Gruber (08421/93-1339, anna.gruber@ku-eichstaett.de, Universitätsallee 1, Zi 218) informieren und für das Kolloquium anmelden.

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