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Integrationsprojekt mit der Wirtschaft: FH Lausitz nimmt pneumatische Testanlage für körnige Schüttgüter in Betrieb

27.06.2007 - (idw) Fachhochschule Lausitz

Eine pneumatische Testanlage für körnige Schüttgüter wurde am 25. Juni 2007 an der Fachhochschule Lausitz in Senftenberg in Betrieb genommen. Dabei handelt es sich um ein Integrationsprojekt der Hochschule mit der Zeppelin Materials Handling GmbH Friedrichshafen, der BASF Schwarzheide GmbH und der APIKAL GmbH Laubusch.

Neben dem Präsidenten der Hochschule, Prof. Dr. Günter H. Schulz, konnte der Dekan des Fachbereiches Informatik/ Elektrotechnik/ Maschinenbau (IEM), Prof. Dr. Peter Biegel, zur Einweihung der Anlage zahlreiche Vertreter von Wissenschaft und Wirtschaft willkommen heißen. Präsident und Dekan dankten allen an dem Projekt Beteiligten und seinen Unterstützern, so auch dem Kanzler der Hochschule, Volker Schiffer. Dr. Elke Mächler, die Leiterin der Niederlassung Freital der Zeppelin Materials Handling GmbH, die als Generalauftragnehmerin fungierte, und Dr. Jens von Erden, Bereichsleiter Technik/Infrastruktur der BASF Schwarzheide GmbH, des Hauptsponsors des Projektes, enthüllten eine Tafel mit den technischen Daten. Die chinesische Studentin aus dem Wirtschaftsingenieurwesen, Lu Chen, hielt einen Fachvortrag zum Thema Pneumatische Förderung.

Mit der überdachten Testanlage im Außenbereich des vor drei Jahren nach umfassender Sanierung in Betrieb genommenen Laborgebäudes Maschinenbau kann die praxisbezogene studentische Ausbildung in noch höherer Qualität erfolgen. "Nun haben wir die Möglichkeit, unsere Studierenden an die Förderung von körnigem Schüttgut heranzuführen und unseren Praxispartnern aus der Wirtschaft eine moderne Versuchsanlage zur Verfügung zu stellen", erklärte Professor Biegel. Geeignet ist die Anlage für die pneumatische Förderung von Schüttgütern verschiedenster Art, so zum Beispiel für Kunststoffgranulate, Salze, Sande, Farbpigmente, aber auch für Lebensmittel wie Kaffeebohnen, Mais oder Nüsse. Als pneumatische Förderung wird der Transport von Schüttgütern per Luft mittels Über- oder Unterdruck bezeichnet.

Die Gesamtkosten des Projektes von rund 250.000 Euro wurden durch die Europäische Union und das Land Brandenburg sowie von Unternehmen, die Spendengelder zur Verfügung stellten, getragen.

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