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Quark-Brei im Teilchen-Zoo

09.07.2007 - (idw) Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.

Der Teilchenbeschleuniger HERA stellte am 30. Juni 2007 seinen Betrieb ein Kleiner geht fast immer - zumindest in der Teilchenphysik. Der Atomkern setzt sich aus Protonen und Neutronen zusammen. Die bestehen wiederum aus einem Brei von Quarks und Gluonen. Das zeigten die Messungen im Elektron-Proton-Speicherring HERA und widerlegten damit das alte Modell mit nur drei Quarks im Proton. HERA ist Teil des Deutschen Elektronen-Synchrotons (DESY). Wissenschaftler der Max-Planck-Institute für Physik in München und Kernphysik in Heidelberg zeichneten hier 15 Jahre lang die Kollision von Protonen und Elektronen auf, um die kleinsten Bestandteile des Protons sichtbar zu machen und so das Standardmodell der Elementarteilchen genau zu überprüfen. Der Teilchenbeschleuniger hat nun am 30. Juni seinen Betrieb eingestellt.
Weitere Informationen: http://goto.mpg.de/mpg/pri/20070705/
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