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Verantwortungsvolle wissenschaftspolitische Ämter für Professorin Kohse-Höinghaus

10.07.2007 - (idw) Universität Bielefeld

Professorin Dr. Katharina Kohse-Höinghaus von der Fakultät für Chemie der Universität Bielefeld wurde von der Mitgliederversammlung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) für drei Jahre in den Senat gewählt. Der Präsident der Alexander von Humboldt-Stiftung hat sie außerdem in das "International Advisory Board" der Stiftung berufen.

Kohse-Höinghaus lehrt und forscht seit 1994 als Professorin für Physikalische Chemie an der Universität Bielefeld. Von 2001 bis 2003 war sie Prorektorin für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs. Seit 2007 ist sie Präsidentin der Deutschen Bunsengesellschaft (DBG) für Physikalische Chemie.

Von 2004 bis 2007 war die Professorin bereits gewählte Fachkollegiatin der DFG, Deutschlands größter Forschungsförderorganisation; von diesem Amt ist sie nun wegen ihrer Wahl in den Senat zurückgetreten. Der Senat ist das wissenschaftspolitische Gremium der Organisation und zählt 39 Mitglieder. Er nimmt übergeordnete Anliegen der Forschung wahr, fördert ihre Zusammenarbeit und berät Regierungen, Parlamente und Behörden durch wissenschaftlich begründete Stellungnahmen.

Seit 2004 ist Kohse-Höinghaus Mitglied des Auswahlausschusses der Alexander von Humboldt-Stiftung. Ihre vielfältigen internationalen Kontakte bringt sie nun in die Tätigkeit im International Advisory Board ein. Diesem Expertenkreis gehören zur Zeit sieben deutsche und sieben amerikanische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an, die profunde Erfahrungen in transatlantischer und internationaler Kooperation mitbringen. Das Gremium steht der Humboldt-Stiftung, deutschen Partnerorganisationen und der deutschen Wissenschaftspolitik als Diskussionsplattform zur Verfügung.
Kohse-Höinghaus wird aktiv am Board Meeting teilnehmen, das im November in Washington, D.C. stattfinden wird. Dort werden auch Wissenschaftler aus China und Indien zu Gast sein.

Besonders wichtig, so betont Professorin Dr. Katharina Kohse-Höinghaus, sei ihr bei ihrer Arbeit in den Wissenschaftsorganisationen die effiziente Förderung und Unterstützung von jüngeren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern - gerade für den wissenschaftlichen Nachwuchs müssten in Deutschland auch im internationalen Vergleich optimale Bedingungen geschaffen werden, um seine Rolle als "Land der Ideen" zu stärken.

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